Motorradfahren in der Toskana – Trip nach Rom
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Die Chance können wir uns doch nicht
entgehen lassen! 200 Kilometer von Giuncarico entfernt liegt die
italienische Hauptstadt. Für meinen Cousin und mich ist sie
definitiv einen Besuch wert, weil wir noch nie dort waren. Der Rest
unserer Truppe zog es vor, nicht mit zu kommen. Kultur pur ist also angesagt – auch mit kleinen Überraschungen.

Früh, früher, Rom

Der Zug fährt 7.30, natürlich ab
Grosseto. Also satteln wir ziemlich müde 6.30 Uhr unsere Bikes um
noch genug Zeit zum Umziehen und für einen Pott Kaffee zu haben. Im
Morgengrauen nehmen wir über die Schnellstraße gen Bahnhof – zum
ausgiebigen Kurvenfahren auf Landstraßen sind wir beide noch nicht bereit. Ohne
Probleme finden wir den Bahnhof und bekommen schnell unser Ticket –
jetzt noch fix umziehen, dann kann es los gehen. Aber –
Überraschung Nr. 1 – am Bahnhof in Grosseto gibt es keine
öffentlichen Toiletten. Also etwas verdutzt aber fix in eine Ecke gestellt, die Kombis
irgendwie verstaut und schon sind wir abfahrfertig. Natürlich sitzen
wir viel zu früh am Bahnsteig und wünschen uns die halbe Stunde
Wartezeit länger im Bett verbracht zu haben. Wir überbrücken die
Zeit mit wenig Konversation und viel Kaffee. Als der Zug kommt,
finden wir sofort eine gemütliche Kabine – um in Rom fit zu sein, stellen wir den Wecker fallen nochmal zwei Stunden ins Koma… [foto id=“71873″ size=“small“ position=“right“]

Schließfächer in Rom? Fehlanzeige!

Wir steigen eine Station vor dem
Hauptbahnhof aus, um unsere schweren Klamotten weg zu schließen.
Nach zehn-minütigem Fragen (bzw. Hand-und-Fuß-Kommunikation) werden
wir doch zum Hauptbahnhof geschickt – dort soll es Schließfächer
geben. Wir kaufen ein Tagesticket für die U-Bahn für vier Euro (da
könnten sich die deutschen Verkehrsbetriebe eine große Scheibe
abschneiden) und sind beim Aussteigen überwältigt von der Größe
des Hauptbahnhofs – aber nirgends Schließfächer! Wir werden quer
durch den gesamten Bahnhof geschickt: Fehlanzeige. Schließlich stehen wir vor einer
Gepäckannahme, an der wir ca. 20 Minuten anstehen. Der gute Herr
an der Annahme nimmt unsere losen Sachen aber nicht entgegen, nur
Koffer und Reisetaschen; die Info wäre vorher hilfreicher gewesen! „Schließfächer gibt es in Rom
nicht“ erklärt uns letztendlich eine Mitarbeiterin der
Touristeninformation – tolle Wurst: eine Stunde in Rom umsonst verschenkt.

Stadtrundfahrt als willkommener
Kompromiss

Eigentlich sind wir keine Freunde der
geplanten Stadtrundfahrt. Aber besser mit dem Bus die Stadt
kennenlernen, [foto id=“71876″ size=“small“ position=“left“]als bei 25 Grad 20 Kilogramm Gepäck durch Rom zu
schleppen. Das ist uns erstmal auch die zwölf Euro wert, obwohl wir
wegen der Schließfach-Aktion noch ziemlich angefressen sind. Am Ende
war die Tour aber sehr interessant: Mit Sprachkommentar
ging es an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei: Colosseum,
Triumphbogen, Circus Maximus, Engelsburg, Spanische Treppe,
Petersdom… um nur einige zu nennen. Durch die Erklärungen,
Geschichten und Hintergründe zu jeder Sehenswürdigkeit war die Tour sehr aufschlußreich. Nach dem Touri-Programm wollen wir jetzt aber auch etwas vom römischen
Flair genießen.Bis zur Rückfahrt verbleiben noch ungefähr fünf Stunden…

Chillen am Colosseum

Die Tour endet wieder am Hauptbahnhof,
bis zum Colloseum ist es nicht wirklich weit. Aber angesichts unseres
Gepäcks, werden selbst die zwei Kilometer ziemlich anstregend. [foto id=“71877″ size=“small“ position=“right“]Vor
allem, weil mein Cousin wegen des Sturzes noch über „Schmerzen“
in der Schulter klagt und somit die Schlepperei an mir hängen
bleibt. Aber erstmal angekommen, setzen wir uns auf eine erhöhte
Wiese und beobachten das bunte Treiben rund um das römische
Wahrzeichen. Angesichts des monumentalen Colosseums philosophieren
wir ein bisschen über die römische Geschichte, liegen faul in der
Sonne und genießen italienische Eisspezialitäten. Wir hören einem
Amateurmusiker zu, wie er zur Stimmung passend auf seiner
Akustikgitarre klampft, kaufen nach zähen Verhandlungen eine
Sonnenbrille und hoffen ab sofort nicht mehr angesprochen zu werden.
Aber irgendwie kann das nicht alles sein…

Abseits der großen Straßen

Obwohl wir mehrere Anläufe brauchen,
um uns auf zu raffen, stiefeln wir nochmal los. Wir biegen einfach
irgendwo von der fünf-spurigen Hauptstraße, wo an einer Ampel sechs
Autos inmitten unzähliger Fahrräder und Motorroller nebeneinander
stehen, links ein und finden uns in einer kleinen Gasse wieder.
Sofort fühlen wir uns wieder an die Toskana erinnert und freuen uns mal nicht von Menschenmassen umringt zu sein. Nach einem Spaziergang durch das atmosphärische Viertel stärken wir uns kurz in einem kleinen Café – mein Cousin mit Kakao, ich mit Bier (angesichts meines Packeseldaseins, ist das
wohl verdient!). Danach müssen wir aber auch schon wieder Richtung
Hauptbahnhof, um unseren Zug zu erwischen. Diesmal schlafe ich nicht,
sondern betrachte mit lofter Musik auf den Ohren die vorbeirauschende grüne
Landschaft. Viel haben wir von Rom zwar nicht
gesehen, aber wenigstens haben wir mal hauptstäditsiche Luft
schnuppern und römisches Flair genießen können.

 

Im nächsten Teil erfahren Sie, wie
sehr uns eine bestimmte Strecke noch imponieren konnte und warum
Motorräder auf Hängern immer zweimal auf ihre Stabilität überprüft
werden sollten.

 

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