Näher an Gott – Amerikanischer Missionar erfindet fliegendes Auto
Näher an Gott – Amerikanischer Missionar erfindet fliegendes Auto Bilder

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Eigentlich ist Steve Saint Missionar. Seine Aufgabe ist es also, Menschen den Glauben näher zu bringen. Der gläubige Christ aus Florida hat jedoch auch noch ganz andere Ziele und Leidenschaften. So tüftelte er unermüdlich an der Erfindung eines fliegenden Autos und hat es tatsächlich geschafft, dem Himmel ein ganzes Stück näher zu kommen.

Transportmittel im Amazonas-Gebiet

Sein Non-Profit-Unternehmen I-TEC hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Auto in die Lüfte zu befördern. Allerdings nicht, um dem lieben Gott ein Stück näher zu kommen, sondern um die Waorani Indianer in Ecuador zu unterstützen. Schon seit Jahren steht der Missionar in engem Kontakt mit den Ureinwohnern des Amazonas-Gebietes. Bei seinen regelmäßigen Besuchen hatte er allerdings immer ein Problem. Es war eine mühsame Reise, sich durch die Wälder des Amazonas-Gebietes zu kämpfen. So kam der Missionar auf die Idee, ein fliegendes Auto zu bauen. Zwar arbeitet bereits Terrafugia an einer solchen Erfindung, das Unternehmen gab aber an, dass es noch Jahre dauern wird, bis die fliegenden Autos auf den Markt kommen. Also machte sich Steve Saint selbst ans Werk und bastelte sein fliegendes Auto „Maverick“ für das der Gläubige jetzt sogar ein Zertifikat der Bundesluftfahrtbehörde der USA bekam.

Auto mit Fallschirm

Das Flugauto verfügt über 250 Pferdestärken. Nicht gerade viel für ein fliegendes Auto, könnte man meinen. Tatsächlich reichen die PS aber aus, um das Auto sowohl auf der Erde als auch in der Luft anzutreiben. Der „Maverick“ ist nämlich extrem leicht. Wenn Steve Saint mit dem Auto abheben will, muss er nur einen etwa 7 Meter langen Mast ausfahren, in dem ein Fallschirm versteckt ist, der dann automatisch aufgeht. Auf Knopfdruck verbindet sich der Motor mit dem Propeller hinter dem Wagen und schon geht es ab in die Lüfte.

Bald in Serie?

Zwar hat der Missionar seinen „Maverick“ vor allem deshalb entworfen, um sich den Weg zu den Maorani-Indianern zu erleichtern, er habe aber auch nichts dagegen, das Auto zu anderen Zwecken zu verkaufen. So geht sein Non-Profit-Unternehmen I-TEC davon aus, dass es etwa 100 Fahrzeuge pro Jahr zu einem Preis von ca. 60.000 Euro produzieren könnte.

 

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