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Navi-lose Autofahrer sterben aus
Navi-lose Autofahrer sterben aus Bilder

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Eine ganz spezielle Sorte Autofahrer ist vom Aussterben bedroht: die Navi-losen. Denn nur noch zehn Prozent der deutschen Autofahrer kämpfen sich Tag für Tag ohne elektronische Unterstützung durch den Straßenverkehr. Alle anderen lassen sich von einer meist weiblichen Computer-Stimme den richtigen Weg weisen. „Bitte in 200 Metern rechts abbiegen“ oder „an der ersten Ausfahrt den Kreisverkehr verlassen“ oder „bitte wenden, bitte wenden“, klingt es immer gleich und monoton. Und so mancher Autofahrer hat seiner unsichtbaren und treuen Begleiterin im Laufe der Jahre sogar einen Namen gegeben wie „Uschi“, Susi oder „Babsie“.

Gefühl von Sicherheit

Doch warum vertrauen 90 Prozent der deutschen Autofahrer überhaupt einem Navigations-System? Den größten Vorteil des „Navis“ sehen die Nutzer in dem Gefühl von Sicherheit: Das behaupten jetzt laut einer Studie von AutoScout24 jedenfalls 71 Prozent. Immerhin 58 Prozent geben an, dass sie sich dank eines Navigationssystems seltener verfahren. Und daher stellen 56 Prozent fest, dass sie so schneller ans Ziel kommen. Besonders interessant: 27 Prozent der Männer navigieren, auch wenn sie den Weg bereits kennen. Warum das? Sie wollen die aktuell beste Route finden und Staus umfahren. Netter Nebenaspekt: 29 Prozent erfreuen sich durch die Navi-Nutzung daran, neue Wege und Orte zu entdecken.Doch die Technik birgt auch Tücken: Navigationsgeräte oder Handy-Apps zeigen mitunter Straßen an, die nicht vorhanden sind. Dieses Ärgernis beklagen immerhin 38 Prozent der Befragten. 41 Prozent geben sogar an, dass es Gebiete gibt, in denen die Geräte völlig versagen. Übrigens: Im direkten Vergleich hat das Navi gegen die App immer noch klar die Nase vorn. Bleibt abschließend noch eine Frage: Wie haben es die Autofahrer bloß geschafft, vor der Erfindung des Navis von A nach B zu kommen?

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