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Nissan Design-Team: Inspiration bei den Blue Angels
Nissan Design-Team: Inspiration bei den Blue Angels Bilder

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Wer Autos wie den Nissan GTR mit 404 kW/550 PS entwirft, braucht besondere Inspiration. Nissan genehmigte einem Designteam eine Dienstreise zu den „Blue Angels“. Die Basis der Kunstflugstaffel der US Marine in Pensacola im sonnigen US-Bundesstaat Florida sollte neue Anregungen für die Verantwortlichen eines GTR liefern. Was vordergründig wie ein spektakulärer Betriebsausflug aussah, war mit einem ernsthaften Arbeitsauftrag verknüpft. Die Beobachtung der Piloten und der Bodencrew im Einsatz diente dem Kennenlernen von Anzeigen und Bedienungselementen in einem extremen Einsatzbereich.

Blitzschnelle Wahrnehmbarkeit und Bedienung sind bei der Bedienung eines Kampfjets von essentieller Bedeutung. Was sich bei doppelter Schallgeschwindigkeit in der Luft bereits bewährt hat, könnte auch in künftigen Autos zum Einsatz kommen. Jared Haslam, verantwortlich für die Produktplanung bei Nissan in Nordamerika, beschreibt die Mission folgendermaßen: „Wir suchen ständig Anregungen in den unterschiedlichsten Bereichen außerhalb der Autoindustrie, um das Design und die [foto id=“427388″ size=“small“ position=“left“]Entwicklung unserer Hochleistungsfahrzeuge voran zu treiben. Die Blue-Angels stehen seit 66 Jahren für Spezialistentum bei höchsten Geschwindigkeiten. Unser Ziel war es nicht nur, das Design der F 18 kennen zu lernen, sondern auch zu erfahren, wie das Personal damit arbeitet.“

Die amerikanische Marine gründete ihre Kunstflugstaffel 1946. Als Imageträger der Waffengattung zeigen sie ihr Können jährlich vor rund zehn Millionen Zuschauern bei etwa 70 Flugshows. Lediglich während des Koreakriegs zwischen 1950 und 1953 ruhten die Aktivitäten, weil die Marine ihre fähigsten Piloten an der Front benötigte. Für ein Cockpit bei den „Blue Angels“ qualifiziert sich nur die absolute Elite der Luftwaffenoffiziere. Bis heute waren erst knapp 240 Piloten in der Staffel aktiv, 24 verloren dabei ihr Leben. Die Einheit umfasst seit 1956 sechs Maschinen. Vier fliegen in Formation, zwei präsentieren Solofiguren.

Seit 1986 fliegen die Blue Angels Kampfflugzeuge des Typs McDonald Douglas F/A „Hornet“. Der 1978 vorgestellte Jet, der in über 1 800 Einheiten gebaut wurde, ist 17,07 Meter lang und verfügt über eine Spannweite von 11,43 Meter. Wenn die Hornet mit einem maximalen Gewicht von 25 401 Kilogramm abhebt, entfallen über fünf Tonnen alleine auf den Kraftstoff. [foto id=“427389″ size=“small“ position=“right“]Der 29 Millionen Dollar teure Jet ist mit zwei Strahlentriebwerken ausgestattet, die mit Nachbrennern 79 Kilonewton Schub erzeugen. Um die Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,8 (1,8 fache Schallgeschwindigkeit) zu erreichen, müssen die Triebwerke einen Schub von bis zu 100 000 kW/136 000 PS erzeugen.

Was für einen Sportwagen die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 Sachen aussagt, bedeutet für einen Jet die Steigrate. Die „Hornet“ stürmt dabei mit 254 Meter in der Sekunde auf seine Dienstgipfelhöhe von 15 240 Metern. Das ist für einen Jet so spektakulär wie die 2,8 Sekunden die der aktuelle Nissan GTR benötigt, um aus dem Stand die 100-km/h-Marke zu stürmen. Davon konnten sich die Mitglieder der „Blue Angels“ beim Besuch der Nissan-Mitarbeiter persönlich überzeugen. Wie es sich gehört, hatten die japanische Gäste einige ihrer Hochleistungssportwagen zum Verkosten als kleine Aufmerksamkeit mitgebracht.

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