Nürburgring zieht Halbjahresbilanz

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Rund sechs Monate stellen sich die Angebote des neuen Nürburgringes den Besuchern und Veranstaltern, Zeit für eine erste Bilanz. Anfängliche Stolpersteine blieben dabei nicht aus. Mit neuen Veranstaltungsformaten wie Konzerten oder Indoor-Sportveranstaltungen ist es gelungen, neue Besuchergruppen zu interessieren.

Eine Umfrage am Eröffnungswochenende attestierte sogar eine Wiederempfehlungsquote von 98 Prozent, und die Nachfrage von Veranstaltern und Unternehmern steigt.

Nürburgring-Geschäftsführer Hans-Joachim Koch ist für 2010 positiv gestimmt: „Wir mussten in den letzten Monaten viel Lehrgeld bezahlen, und es wurden auch Fehler gemacht. Daraus müssen wir lernen. Dazu gehört auch der Mut zur Veränderung. Nur so können wir das Potenzial nutzen, das im neuen Nürburgring liegt. Dass mitten im Vorweihnachtstrubel 1.400 Besucher den Moscow Circus on Ice am Nürburgring besuchten, ist ebenso ein Erfolg, wie die über 2.500 Gäste, die Sylvester im Eifeldorf Grüne Hölle gefeiert haben. Bereits heute haben wir rund 2.000 Tickets für eine Abba Revival Show in der ring°arena Ende Januar verkauft.“

Die Steigerung der Besucherzahlen im ring°werk gehört für Koch zu den wichtigen Aufgaben. Allerdings habe diese Mischung aus Motorsport-Museum, Science Center und Freizeitpark wegen technischer Pannen nicht richtig durchstarten können. Ob hier mit zu hohen Besucherzahlen kalkuliert wurde? Das sei abschließend erst nach einem Jahr mit reibungslosem Betrieb zu sagen, so Koch. „Wir setzen hier auf ein offensives Marketing und entsprechende Effekte, wenn mit dem ring°racer die schnellste Achterbahn der Welt in Betrieb geht.“

Trotz aller neuen Ideen soll der Motorsport am Ring weiterhin im Mittelpunkt stehen. „Ohne unsere tiefe Verwurzelung im Motorsport wären wir nur eine weitere Event- Gastronomie oder Freizeitdestination. Ohne die glaubwürdige Verbindung zum aktiven Motorsport würden auch unsere neuen Angebote wirtschaftlich nicht funktionieren“, trat Koch Befürchtungen entgegen, der Motorsport könnte verdrängt werden. Man sei auf einem guten Weg. So würden Veranstalter aus dem Motorsportbereich die neuen Angebote am Ring aktiv einbinden, Besucher länger zu Gast bleiben und Übernachtungszahlen in der Region weiter gewachsen.

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