Öffentliche Verkehrsmittel

ÖPNV: Hamburg hat die zufriedensten Fahrgäste
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Smog-Alarm, Verkehrs-Chaos und zu wenige Parkplätze: Deutschlands Großstädte sind dem ständig zunehmenden Individualverkehr kaum noch gewachsen. Der Ausweg ist für Millionen Menschen der Öffentliche Personennahverkehr. Doch wie gut ist das Angebot in den zehn größten Städten der Bundesrepublik eigentlich?

Hamburger am zufriedensten mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Antwort: Insgesamt recht überzeugend - Städte-übergreifend sind 72 Prozent der Kunden zufrieden -, aber regional sehr unterschiedlich gut, offenbart eine Befragung des Instituts myMarktforschung.de und des Online-Portals Statista. Als wichtigste Kriterien haben die Umfrage-Teilnehmer die Sicherheit der Haltestellen, die Pünktlichkeit, die Taktung und den Preis genannt. Am besten schneidet Hamburg ab, wo 83 Prozent der Menschen den Verkehrsbetrieben eine gute Leistung bescheinigen. Ebenfalls auf das Siegertreppchen schaffen es Berlin mit 79 Prozent und München mit 75 Prozent Zustimmung. In Schulnoten ausgedrückt erhält dieses Trio also ein "gut".

Die übrigen sieben Kandidaten würden immerhin noch ein befriedigend bekommen, vergleicht man deren Verkehrsleistung mit einer Klassenarbeit. Rang vier teilen sich mit je 72 Prozent Zustimmung Stuttgart und Leipzig, nur einen Prozentpunkt dahinter landet Düsseldorf auf dem sechsten Platz. Die Ränge sieben bis neun belegen in dieser Reihenfolge Köln (68 Prozent), Dortmund (67 Prozent) und Frankfurt am Main (65 Prozent). Auf Rang zehn - gerade noch mit einer "3-" - landet mit nur 60 Prozent Zustimmung Essen - eine Erklärung dafür ist laut Statistiker ein in den ersten Monaten 2017 aufgrund von Personalmangel eingeschränkter Betrieb.

Neben der Kundenzufriedenheit wurde außerdem das Thema "Schwarzfahren" behandelt. Am verbreitetsten ist die Nutzung ohne gültiges Ticket in der Bundeshauptstadt mit 18,3 Prozent. Dahinter folgen Köln (17,9 Prozent), Stuttgart (17,7 Prozent) und München (17,1 Prozent). Die Plätze fünf bis neun belegen in dieser Reihenfolge Frankfurt (14,0 Prozent), Leipzig (13,3 Prozent), Düsseldorf (13,1 Prozent) sowie Dortmund (11,5 Prozent) und Hamburg (11,4). Paradox: Dort, wo die Menschen mit dem Angebot am unzufriedensten sind, zahlen sie am bereitwilligsten. In Essen gibt es nur 6,7 Prozent Schwarzfahrer.

Erlebt eine Renaissance: Viele Städte setzen wieder stärker auf die Straßenbahn.

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