Opel Insignia 1.6 Diesel: Geringer Verbrauch und großer Fahrspaß
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Der einst so lieb gewonnene Diesel-Motor hat in Deutschland derzeit keinen leichten Stand. Der VW-Skandal und die imaginäre Angst vor Fahrverboten in den Innenstädten setzen dem Selbstzünder schwer zu. Ist der Diesel tatsächlich ein Auslaufmodell, das so gar nicht mehr in unsere Umwelt passt? Die oftmals unsachliche und einseitige Feinstaub- und Stickoxid-Diskussion lässt uns daran zumindest zweifeln. Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung. Die Opel-Strategen halten dem Selbstzünder die Treue. Dass der Diesel-Motor eine Zukunft hat, zeigt die Blitz-Marke mit dem Flaggschiff Insignia.

Da entpuppt sich der neue 1,6-Liter-Turbodiesel als eine Alternative

Opel selbst wirbt mit dem Insignia als "wirtschaftliche Alternative der Mittelklasse". Mit diesem Insignia fahren Kunden in Sachen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) laut Hersteller günstiger als mit den vergleichbaren Wettbewerbern aus dem Volumen- und Premiumsegment. Der Insignia Grand Sport und Sports Tourer seien nicht nur für Privatkunden, sondern auch für den Flotteneinsatz attraktiv, heißt es. Und deshalb dürften gerade Flottenkunden bei den Zahlen genau hinschauen. Angesichts der Verbrauchswerte und Schadstoffangaben werden Unternehmen den Diesel aus Rüsselsheim für ihren Fuhrpark wohl vormerken.

Kann dieser Selbstzünder aber wirklich gegen Benziner oder Elektroautos bestehen? Der mid hat den Insignia Grand Sport mit dem neuen 1,6-Liter-Turbodiesel getestet. Fazit: Sportlich, sparsam und komfortabel müssen nicht immer Attribute aus den PR-Abteilungen sein. Doch zurück zu Fakten und Zahlen, die in Zeiten wie diesen für viele Diesel-Kunden enorm an Bedeutung gewinnen. Der verhältnismäßig kleine 1,6-Liter-Turbodiesel leistet ausreichende 100 kW/136 PS und gefällt besonders mit seinem Drehmoment von 320 Nm. Das garantiert reichlich Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit zugleich, was sich an der Tanksäule bemerkbar macht.

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Sparsam und geringe Emissionswerte

Denn die Insignia Grand Sport Business Edition kommt laut Europäischem Fahrzyklus NEFZ (mit Start/Stop und Sechsgang-Schaltgetriebe) auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,3 Liter Diesel je 100 Kilometer, teilt Opel mit. Und wie sieht es mit dem Umwelt-Aspekt aus? Die CO2-Emissionen liegen demnach bei 114 g/km - ein sehr guter Wert für eine 4,89 Meter große Limousine. Bei der Probefahrt waren die Werte allerdings nicht ganz zu erreichen. Doch wir staunten nicht schlecht, die Differenz zwischen dem Verbrauch im Labor und auf der Straße ist mit 0,4 Liter bzw. neun Prozent pro 100 Kilometer sehr gering.

Was diesen Blitz-Diesel letztlich für Flottenkunden so interessant macht, trägt der Realverbrauch natürlich zu den geringen Gesamtbetriebskosten bei. Die gibt Opel mit 0,35 Euro für jeden gefahrenen Kilometer an. Das gilt auch für den identisch motorisierten und ausgestatteten Insignia Sports Tourer, der sich laut Opel durchschnittlich 4,5 Liter Diesel je 100 Kilometer genehmigen soll. Der Schadstoff-Ausstoß liegt mit 119 g/km ebenfalls unter der 120er-Marke. Die Gesamtbetriebskosten für den Sports Tourer betragen nach Opel-Berechnungen 0,38 Euro pro gefahrenen Kilometer.

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Beim Insignia stimmt das Gesamtpaket

Vor allem die Business-Ausstattungslinien bieten Komfort und modernste Technik - und das serienmäßig. So hat die Business Edition bereits Features wie das Navi 900 IntelliLink-Infotainment und integrierte Navigation sowie AGR-zertifizierte Ergonomie-Sitz (Aktion Gesunder Rücken e.V.) an Bord. Der Insignia Business Innovation kommt darüber hinaus mit blendfreiem IntelliLux LED-Matrix-Licht, adaptivem Geschwindigkeitsregler, Head-up-Display, sensorgesteuerter Heckklappe sowie AGR-zertifizierten Leder-Ergonomie-Sitzen daher. Und der Preis? Der Einstieg in die Insignia-Welt mit neuem 1,6-Liter-Turbodiesel in der 110-PS-Variante im Grand Sport startet als Business-Edition bei 27.065 Euro.

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