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Opel sieht Licht am Ende des Tunnels
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Opel strahlt wieder voller Zuversicht. Die schweren Jahre sind vergessen, als die Mutter General Motors im Zuge der Finanzkrise gerettet werden musste, als Rüsselsheim verkauft werden sollte, als die Modelle schwach und die Verkaufszahlen mau waren. Die Entwicklung damals war wirklich dramatisch: Opel verlor in 15 Jahren in Deutschland jeden zweiten Käufer, der Marktanteil, 1997 noch fast 16 Prozent, hatte sich bis 2012 mit 6,9 Prozent mehr als halbiert. Als Folge davon muss das erst 1961 in Betrieb genommene Werk in Bochum geschlossen werden.

Insignia brachte die Wende[foto id=“516021″ size=“small“ position=“right“]

Der Insignia leitete 2008 die Wende ein. Der ein Jahr später vorgestellte Astra tut sich schwer in der Golf-Klasse, der stylische Adam indes tritt seit eineinhalb Jahren mit Erfolg gegen den Mini an. Der Cascada setzt dem Programm seit Sommer 2014 das Glanzlicht eines großen Cabrios auf. 2012 gelang mit dem Mokka ein großer Wurf bei den kompakten SUV-Modellen. Meriva wie Zafira (neu ab 2012) bedienen den immer wichtigeren Sektor der kompakten und mittelgroßen Vans. Die neuen 1,6-Liter-Motoren als Benziner und Diesel sind gleichermaßen stark und sparsam.

Befreiungsschlag: Chevy räumt das Feld

Der wichtigste Befreiungsschlag indes folgte im April dieses Jahres: Chevrolet kündigte an, Europa zu verlassen. 2002 übernahm General Motors Daewoo in Korea, seit 2006 bot man preisgünstige Modelle an, die Opel ähnlich waren und auch Rüsselsheimer Technik verwendeten. Die Erfolg blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Chevrolet zieht sich Ende nächsten Jahres aus Europa wieder zurück. Übrig bleiben allein Camaro und Corvette. In den USA bleibt Chevrolet für GM die größte und wichtigste Marke.

Die neuen Modelle und das Aus für Chevrolet wirken sich aus. Der Opel-Marktanteil bei uns liegt stabil über sieben Prozent, in acht Jahren werden zehn Prozent angepeilt. Das jüngst verkündete Strategieprogramm sieht Opel 2022 zusammen mit der[foto id=“516022″ size=“small“ position=“left“] englischen Schwestermarke Vauxhall vor Ford als Nummer zwei auf dem europäischen Markt. Noch 2005 hatte Opel diese Position in Deutschland.

Gute Gründe

Für die neue Zuversicht gibt es gute Gründe. Nach dem Premierenfeuerwerk der vergangenen Jahre geht es unvermindert weiter: 27 neue Modelle und 17 neue Motoren befinden sich in der Pipeline bis 2018. Die wichtigste Neuerscheinung in diesem Jahr ist dabei im Oktober der Corsa: in den Außenmaßen kaum verändert, hinten luftiger, mit verbessertem Fahrwerk und modernen Assistenzsystemen. Und vor allem mit neuen Motoren, unter denen der Ein-Liter-Dreizylinder den Maßstab setzt: Benzin-Direkteinspritzung, Turbo, 66 kW / 90 oder 85 kW/115 PS, 170 Nm ab 1800 Umdrehungen pro Minute – direkt vergleichbar mit dem erfolgreichen 1.0-Ecoboost-Motor von Ford.

Wichtige Zugpferde folgen

2015 folgen zwei weitere wichtige Premieren. Zuerst der neue Astra – in den Außenmaßen ähnlich wie bisher, bis zu 150 Kilogramm leichter – und mit den neuen Dreizylindern viel sparsamer. Dazu folgt die zweite Auflage des Insignia. Im Portfolio ist auch noch Platz für einen Kleinen unter dem Adam und für ein größeres SUV oberhalb des Mokka.[foto id=“516023″ size=“small“ position=“right“]

Viel Potenzial bei Nutzfahrzeugen

Gas geben will Opel auch bei seinen Nutzfahrzeugen: Bis 2022 will man die jährliche Verkaufszahl in Europa auf 150 000 fast verdoppeln. Gegen die Übermacht von Volkswagen, Mercedes-Benz, Ford und Fiat im Transporter-Bereich kann nur punkten, wer mehr Nutzen (sprich Innenraum) zu weniger „Cost of ownership“ bietet – das sind die Gesamtkosten aus Kaufpreis, Finanzierung oder Leasing, Verbrauch, Wartung, Reparaturen, Wertverlust. In der kleinsten Klasse schickt Opel den 2012 erneuerten Combo ins Rennen: Er ist eine Parallele zum Fiat Doblo, rollt in der Türkei vom Band und ist auch in einer Erdgas-Version zu haben.

In der größeren Klasse bis drei Tonnen startet im Herbst der neue Vivaro als Kastenwagen mit Einfach- oder Doppelkabine – etwas größer als bisher, in zwei Längen (5,0 und 5,4 m) und mit verschiedenen Dachhöhen lieferbar. Der Laderaum bietet Platz für drei Europaletten. Zusätzliche Ausführungen als Kombi und Kleinbus sind angekündigt. Für den Antrieb sorgen sparsame Euro-6-Diesel mit Leistungen von 66 kW / 90 bis 103 kW / 140 PS. Die Serviceintervalle wurden auf zwei Jahre bzw. 40 000 Kilometer verlängert. Komfort und Lenkeigenschaften kommen Personenwagen nahe, wie für sie steht eine breite Palette an Assistenzsystemen zur Wahl. Die Preise für den Vivaro beginnen mit 23 590 Euro (90 PS, exklusiv Mehrwertsteuer). Gebaut werden er und der etwas größere Movano wie bisher in Zusammenarbeit mit Renault und Nissan. (ampnet/fer)

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