Luxury Barber Shop

Mobile Luxury Barber Shop – Rasieren auf Rädern
Wenn die Schickeria feiert, sind Taylor und seine Scheren nicht weit Bilder

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Nachdem die Firma den Barber-Van gebaut hat, schrauben seine 25 Mann jetzt auch an einem mobilen Nagelstudio und einem Schminksalon auf Rädern Bilder

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Gebaut wurder der Frisiersalon hier: bei Automotive Design & Fabrication Bilder

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Hier braucht man Vertrauen Bilder

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Die Preise sind gesalzen Bilder

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Paparazzi haben keine Chance Bilder

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Dazu gibt’s einen Video-Server mit zigtausend Filmen oder Konzerten Bilder

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Für jedes Gesicht gibt es das passende Rasiermesser Bilder

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Der Stuhl für den Kunden ist ledrig-luxuriös Bilder

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Der Laden brummt, der Sprinter ist sieben Tage die Woche unterwegs Bilder

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Einen zweiten Luxus-Friseur auf Rädern gibt es in ganz Kalifornien noch nicht, sagt Taylor Bilder

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Handwerkskunst wird groß geschrieben Bilder

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Taylors ungewöhnlicher Service spart der Kundschaft, die ihn aus Terminnot bisweilen sogar an den Flughafen oder in irgendwelche Parkhäuser bestellt, nicht nur Zeit Bilder

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Zur Kundschaft zählen außer Journallisten auch Football- oder Basketball-Profis, Aktienbroker, Gangsta-Rapper oder Hollywood-Stars Bilder

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Ein Blick in den leeren Salon Bilder

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Dies ist kein normaler Friseur, denn er arbeitet in einem Auto Bilder

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Ron Weaver hat schon so ziemlich alles in einen Mercedes Sprinter montiert, was man sich vorstellen kann. Ledersessel, Plasma-Fernseher, Barfächer, Betten, Satelliten-Anlagen oder derzeit besonders angesagt: Garagen für Geländemotorräder, mit denen die Reichen und Schönen aus Los Angeles für ihre Sandkastenspiele in die Wüste fahren - bei 300 Umrüstungen im Jahr bringt den Inhaber von Automotive Design & Fabrication in San Fernando im etwas schmuddeligen Norden von Hollywood so schnell nichts aus der Ruhe.
Als Basisfahrzeug dient ein Mercedes Sprinter

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Frisiersalon auf Rädern

Das zumindest dachte Weaver, bis vor einem Jahr Twain Taylor bei ihm auf dem Hof stand und einen Barber-Van bestellt hat. Einen Frisiersalon auf Rädern? Weaver hatte dabei als erstes eine nüchterne Blechbüchse im Sinn, mit der man über die Käffer in der Provinz tingeln und dem Landvolk buchstäblich die Flausen austreiben könnte. Das wäre für ihn eine Sache von ein paar Tagen gewesen und nichts, wovon er noch seinen Enkeln erzählen würde. Doch Taylors Plan ging in die Gegenrichtung: Über Monate hat er Nacht für Nacht an einem mobilen Luxussalon herum gedoktert und Weaver deshalb einen detaillierten Plan für den Umbau des Sprinters vorgelegt. Der hat ihn zwar drei Monate Geduld und fast 60.000 Dollar gekostet, für die Seine Frau wochenlang den Schulbus fahren musste. Aber jetzt hat der Figaro den vornehmsten Arbeitsplatz zwischen Manhattan Beach und Santa Monica.

Hier ist der Kunde wirklich König

Wo sonst harte Plastikbänke oder enge Lederstühlchen montiert sind, thront in der Mitte der Kabine jetzt ein Prunksessel, auf dem der Kunde tatsächlich zum König wird. Als säße man im Maybach, sinkt der Kopf auf ein weiches Kissen, die Beine ruhen auf einer Liege und die Füße stehen auf einer silbern glänzenden Raste. Dann greift Taylor ins Gebälk, tritt auf ein Pedal und schupps wird aus dem Sessel eine Liege. Wie von selbst sinkt der Kopf über das Waschbecken, es wird wohlig warm in den Locken und ehe man es sich versieht, trägt man eine Schaumkrone und der Barbier von Beverly Hills beginnt mit der Arbeit.
Für Unterhaltung ist gesorgt

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Peinlich genau

Um das Waschbecken hat der Figaro seine Werkbank eingerichtet: Zwei Dutzend Messer und Rasierer, Scheren und Klingen, überall Kämme und Bürsten, Quasten und Pasten, dazu lauter Fläschchen mit Shampoo und Spülung, Farben und Tönung. Nur eines sieht man hier nicht: Haare. Peinlich genau achtet Taylor auf die Sauberkeit, sterilisiert sein Werkzeug nach jedem Einsatz und lässt den Verschnitt im automatischen Staubsauger verschwinden, der hinter einer Klappe auf Höhe der Fußleisten montiert ist.

Stolzer Coiffeur

Wie stolz der Coiffeur mit dem strahlenden Grinsen und dem funkelnden Brillant-Ohrring nicht nur auf seine Idee, sondern auch auf seinen Wagen ist, sieht man nicht zuletzt an ein paar Details. Warum sonst ist wohl der Mercedes-Schriftzug auf die Kopfstütze gestickt und der Stuttgarter Stern auf seine Manschettenknöpfe genäht?

Schlicht wie spektakulär

Das Geschäftsmodell ist so schlicht wie spektakulär: „Denn egal ob Football- oder Basketball-Profi, Aktienbroker, Gangsta-Rapper oder Hollywood-Star – hier in Los Angeles gibt es jede Menge Menschen, die viel Geld aber wenig Zeit haben,“ sagt Taylor. Und weil sie knappe Zeit die nicht mit dem Gang zum Friseur vertrödeln wollen, kommt der Friseur eben zu ihnen nach Hause. Oder er steht dezent neben Roten Teppich und macht dem Stars nochmal die Haare schön, bevor sie durchs Blitzlicht-Gewitter schreiten. Grammy-Awards, Oscar-Verleihung, Filmpremiere, Discotheken-Eröffnung oder einfach nur eine große Geburtstagsparty: Wenn die Schickeria feiert, sind Taylor und seine Scheren nicht weit.

Aus Terminnot bisweilen sogar am Flughafen

Taylors ungewöhnlicher Service spart der Kundschaft, die ihn aus Terminnot bisweilen sogar an den Flughafen oder in irgendwelche Parkhäuser bestellt, nicht nur Zeit. Er schützt auch vor peinlichen Fotos von Paparazzi, die in Hollywood gerne vor den Salons und Studios lauern, erzählt Taylor: "Wer will sich selbst schon am nächsten Tag schon mit Lockenwicklern oder Schaum auf dem Kopf aus der Zeitung entgegen lächeln?"
Über den schnellen Schnitt hinaus bietet Taylor seinen Kunden mit seinem Barber-Van allerdings auch einen Rückzugsraum und ein wenig Ruhe im hektischen Alltag der Stars und Sternchen

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Auch einen Rückzugsraum

Über den schnellen Schnitt hinaus bietet Taylor seinen Kunden mit seinem Barber-Van allerdings auch einen Rückzugsraum und ein wenig Ruhe im hektischen Alltag der Stars und Sternchen. Wobei: Ruhe kann man das vielleicht nicht nennen, was einen beim Luxury Mobile Barber Shop erwartet. Nicht umsonst prangt an der Trennwand zur Fahrerkabine ein riesiger Flatscreen und sicherheitshalber sind auch sonst überall, wo der Blick des Kunden hinfallen könnte, Bildschirme montiert. Dazu gibt’s einen Video-Server mit zigtausend Filmen oder Konzerten, ein paar hundert Kanäle Satelliten-Fernsehen und eine Soundanlage, die jede Dauerwelle flach legt: „Für viele Kunden sind die Rasur oder die Frisur hier nur Nebensache“, räumt Taylor ein. „Die wollen einfach mal ein bisschen abschalten, für sich alleine sein und mal wieder entspannt Fernsehschauen.“ Und falls dabei die Kehle brennt oder es zu heiß wird unter dem vorgewärmten Saunatuch, hat der Barber-Shop natürlich auch gekühlten Champagner, scharfe Drinks und feines Kristall an Bord.

Der Laden brummt

Zwar lässt sich Taylor diesen Service teuer bezahlen, nimmt schon bei 48 Stunden Voranmeldung für eine schlichte Rasur 150 Dollar und für das Verwöhnpaket ohne Wartezeit mal eben 500 Dollar. Doch der Laden brummt, der Sprinter ist sieben Tage die Woche unterwegs und Taylor so gut gebucht, dass davon mittlerweile sogar seinen Umrüster Weaver profitiert. Einen zweiten Luxus-Friseur auf Rädern gibt es zwar in ganz Kalifornien noch nicht, sagt Taylor. Doch fast täglich bekommt Selfmade-Man im schwarzen Figaro-Dress Anrufe von Unternehmern, die sein Erfolgsmodell kopieren wollen und dafür seinen Rat brauchen. Deshalb stehen in den Hallen von Automotive Design & Fabrication jetzt nicht nur VIP-Shuttle und Party-Busse. Nachdem die Firma den Barber-Van gebaut hat, schrauben seine 25 Mann jetzt auch an einem mobilen Nagelstudio und einem Schminksalon auf Rädern, erzählt Weaver und kann noch immer kaum glauben, was ihm Taylor zuletzt für einen Auftrag vermittelt hat: "Mit etwas Glück bauen wir demnächst sogar einen Yoga-Truck."
Panorama. Mobile Luxury Barber Shop - Rasieren auf Rädern

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