Partikelfilter für Benzindirekteinspritzer-Motoren gefordert

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Die zügige und umfassende Einführung von Partikelfiltern für Direkteinspritzer-Benzinmotor-Fahrzeuge fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Bei aktuellen Versuchen an der Abgasprüfstelle der Fachhochschule Bern (AFHB) in der Schweiz hat der Verein ermittelt, dass der Partikelausstoß eines Volkswagen Golf TSI 1.4 zwar die ab 2017 geltenden Grenzwerte im NEFZ-Zyklus einhielt, beim praxisnäheren Autobahnzyklus aber weit darüber lag. Nach Auffassung der DUH zeigt der Test, dass ungefilterte Direkteinspritzer-Motoren auf der Straße um ein Vielfaches schmutziger sind als gefilterte Dieselmotoren. Zur Prüfung stehen laut DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch nun rechtliche Schritte gegen die Typzulassung von Neuwagen mit ungefilterten Direkteinspritzer-Benzinmotoren an.

Seit Januar 2013 gilt in der Europäischen Union für Diesel-Pkw ein Grenzwert von 6 x 1011 Partikeln pro Kilometer. Benziner mit Direkteinspritzung müssen diesen Wert erst ab 2017 einhalten und dürfen damit zwischen 2014 und 2017 zehn Mal mehr Partikel emittieren als Dieselfahrzeuge, so die DUH. Angeblich zeigen Tests auch, dass der Verbrauch und CO2-Ausstoß der Benziner durch den Einsatz eines Filters nicht ansteigt. Das Bauteil koste weniger als 50 Euro und könne den Partikelausstoß um über 99 Prozent mindern.

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