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Peugeot unterliegt im Streit um Simca
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Peugeot ist in einem Rechtsstreit um den Markenname „Simca“ unterlegen. Dies meldet „kfz-Betrieb“ auf seiner Onlineseite. Damit hat Peugeot die Markenrechte an Simca endgültig verloren. Der französische Autobauer hatte einen Antrag gestellt, die Nutzung der Marke einem Dritten zu verbieten. Der Bundesgerichtshof wies Ende 2011 diesen Antrag zurück (I ZB 23/11). Der Streit zwischen Peugeot um die Rechte an der Marke „Simca“ schwelt seit 2007. Der Inhaber des Markennamens ist die „Simca Europe Ltd“ mit Sitz im englischen Birmigham.

Die Gründung des Autoherstellers Simca erfolgte 1934. Simca ist ein Akronym und stand für „Société Industrielle de Mécanique et Carosserie Automobile“. Ein Jahr später begann die Produktion von Fahrzeugen. Zunächst baute das Unternehmen den Fiat 500 „Topolino“ in Lizenz. In den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts arbeitete Simca mit Ford zusammen und stieg an die dritte Stelle der französischen Autobauer nach Renault und Citroen auf. 1958 erwarb Chrysler die 15 Prozent Firmenanteile, die Ford gehalten hatte. 1959 übernahm Simca Talbot-Lago, einen traditionsreichen Hersteller, der in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.

1978 kaufte Peugeot das Unternehmen von Chrysler, das ab 1971 knapp 100 Prozent der Anteile gehalten hatte. Peugeot stellte die Fahrzeugvermarktung unter dem Namen Simca ein und führte lediglich Talbot bis 1986 weiter.

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