Quadratisch, praktisch, lustig – der Nissan Cube im Test
Quadratisch, praktisch, okay - der Nissan Cube im Test Bilder

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[foto id=“317863″ size=“small“ position=“left“]In Japan Kult, ist der Nissan Cube hierzulande eine eher seltene, dann aber unterhaltsame Erscheinung. Dies wird sich auch mit der dritten Generation nicht ändern, denn das Äußere bleibt weiterhin für das mitteleuropäische Auge eher gewöhnungsbedürftig. Selten war ein Name – „Cube“ bedeutet „Würfel“ auf englisch – eine bessere Beschreibung für die Formgebung eines Autos. Und dementsprechend vergeht auch kein Kilometer ohne schmunzelnde Blicke von Passanten und anderen Verkehrteilnehmern. Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein sollte man als Fahrer also schon mitbringen. Ob man auch ein gutes Nervenkostüm braucht, soll der Test zeigen.

Der rundeste Würfel der Welt

[foto id=“317859″ size=“small“ position=“right“] Wenn die erste Verwunderung darüber, dass dieses Außendesign tatsächlich alle Instanzen einer Produktentwicklung überlebt hat, abgeklungen ist, erlebt man beim Einsteigen dann doch eine kleine Überraschung. Zwar schaffen es die Japaner auch dieses Mal nicht, vollständig auf etwas billig wirkendes Plastik zu verzichten, aber insgesamt macht der Innenraum einen sehr ordentlichen Eindruck. Dieser wird unterstützt durch die Klimaautomatik, das ausführliche Navigationssystem sowie die Rückfahrtkamera. Letztere verstärkt besonders den Eindruck des Cubes als Stadtauto, was ja das ausdrückliche Revier des Kleinen sein soll. Und auf diesem schlägt er sich ausgezeichnet.

[foto id=“317860″ size=“small“ position=“left“] So ergibt auf einmal selbst die um das rechte Fahrzeugende geschwungene Heckscheibe Sinn, wenn man das erste Mal rückwärts einparken möchte. Zusammen mit der Rückfahrtkamera schafft dies maximale Übersichtlichkeit. Auch sonst verschmelzen im Stadtverkehr praktische sowie spaßbringende Faktoren. Das Gefährt ist wendig, die Lenkung leicht und direkt und der Antritt sehr agil. Einzig bei den Platzverhältnissen wird es schwierig. Hier heißt es: die Kinder oder der Einkauf. Zwar sitzen bei zurückgeschobener Rückbank selbst große Erwachsene hinten bequem, allerdings verkleinert diese Einstellung den Kofferraum auch auf Briefkasten-Format.

Der Cube außerhalb seines Elements „Stadt“

[foto id=“317862″ size=“small“ position=“right“] Die beim Testfahrzeug vorhandene Automatik scheint manchmal etwas unlogisch in ihrer Gängewahl, macht aber an sich ihre Arbeit ganz gut und unauffällig. Der „Sport“-Knopf allerdings dürfte sich eher auf den Benzinverbrauch als auf den Fahrspaß auswirken. In der Stadt ist der Cube allerdings überraschend sparsam. Rund 6 Liter sind für ein 1250 kg Fahrzeug ziemlich ordentlich. Dies ändert sich natürlich auf der Autobahn, auf der dann doch mal die 12 Liter geknackt werden. Dort gelangt der Cube dann aber auch an seine Grenzen. Zum einen geht ihm dann doch schnell die Puste aus (viel mehr als 160 km/h sind nur mit viel Rückenwind und Heimweh machbar), zum anderen ist der Weg dahin dann doch zäher, als man es bei 110 PS erwarten würde. Dies ist wahrscheinlich der Würfelform geschuldet, genauso wie der ab 120 km/h ziemlich penetrant lärmende Fahrtwind.

[foto id=“317861″ size=“small“ position=“left“] Den durch das Autobahn-Erlebnis fast entstandenen Eindruck des reinen Stadtautos kann er dann allerdings auf der Überlandfahrt verhindern. Hier ist die Motorleistung ausreichend, die Straßenlage überraschend gut und auch sonst macht der Landausflug so einigen Spaß. Besonders überraschend ist die rasante Fahrt über eine Huckelpiste. Kaum einer der Stöße kommt beim Fahrer an, die Federung bleibt komfortabel, ohne dass die Straßenlage darunter leidet. Und so rauscht es sich dann doch versöhnlich wieder zurück in das wahre Element des Cubes – die Stadt.

Fazit

[foto id=“317874″ size=“small“ position=“right“] Knapp 20.000 Euro für ein Stadtauto mit dem Aussehen eines Mondfahrzeuges? Sicherlich wird der Cube hierzulande keine wirkliche Erfolgsgeschichte erleben, geschweige denn ein Kultfahrzeug wie in seiner Heimat werden… dafür wird schon allein das Design sorgen. Trotzdem macht er seine Sache ordentlich und ist besonders in der Stadt ein sparsamer und angenehmer Zeitgenosse. So stellt der Nissan Cube wahrscheinlich zumindest die wenigen Autokäufer zufrieden, denen es gerade sein Exoten-Bonus angetan hat.

 

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