Radfahren zum Wohle der Volkswirtschaft

Dass Radfahren die Gesundheit fördert, ist längst bekannt. Der Tritt in die Pedale belebt das Herz-Kreislauf-System und reduziert das Krankheitsrisiko für Diabets, hohen Blutdruck oder Krebs. Von diesen gesundheitlichen Vorteilen profitiert auch die Volkswirtschaft, wie nun die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorrechnet.

Der im Rahmen des Internationalen Transportforums (ITF) in Leipzig vorgestellte Kostenrechner zeigt, dass bei einer Investition von nur einem Euro in den Radverkehr ein volkswirtschaftlicher Gewinn von drei bis vier Euro herausspringt. Dies ist unter anderem auf den geringeren Krankenstand und der Fitness bis ins hohe Alter zurückzuführen.

Der europäische Radfahrer-Verband ECF fordert deshalb Verkehrsplaner auf, die Bedingungen für Radler zu verbessern. Wer in entsprechende Fahrwege investiert, darf demnach nicht nur den Kostenfaktor sehen, sondern muss auch den Nutzen berücksichtigen. Mit einer ausreichenden Infrastruktur würden wahrscheinlich viel mehr Verkehrsteilnehmer auf das Rad umsteigen. Laut ECF legen 50 Prozent aller Autofahrer eine Distanz von nur fünf Kilometern zurück, die leicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnten. Hierfür müssen aber Anreize wie idyllische und vor allem sichere Radrouten geschaffen werden.

 

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