Ratgeber Auto: Gebrauchtwagen sicher online kaufen und verkaufen
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Der Internethandel boomt. Nicht nur handliche Waren wie CDs, Bücher oder Kleidung wandern wie selbstverständlich über die virtuelle Ladentheke – auch Autos werden rege im Internet ge- und verkauft.

Inzwischen wechselt fast die Hälfte der deutschen Gebrauchtwagen bei Online-Autobörsen den Besitzer. „Damit der Autohandel im Internet zum Erfolg und nicht zum Reinfall wird, gibt es ein paar einfache Tipps“, weiß Thomas Kuwatsch, Leiter des Webportals Auto.de. Die jeweils fünf wichtigsten Tipps für sicheren Online-Autokauf und -verkauf haben wir für Sie zusammengefasst.

Tipps für Käufer

1. Super-Schnäppchen misstrauen
So schön ein Inserat klingen mag: Angebote zu unrealistischen Dumpingpreisen sollten stets hinterfragt werden. Auch wenn der Super-Preis ausdrücklich in der Anzeige steht, können sich dahinter Lockangebote von Betrügern verbergen. Sie verlangen dann eine Anzahlung oder Reservierungsgebühr unter dem Vorwand, dass sich angeblich noch viele andere Käufer für den Wagen interessieren.

2. Angebote mit vielen Details und vollständigen Kontaktdaten auswählen
Ziehen Sie nur Inserate in die engere Wahl, bei denen viele Details, aussagekräftige Bilder und vollständige Kontaktdaten vorhanden sind. Als Anhaltspunkte können die „Tipps für Verkäufer“ (s. o.) dienen.

3. Nicht auf Kopien oder elektronisch übermittelte Dokumente vertrauen
Auch wenn ein Anbieter Ihnen die Fahrzeugpapiere in Kopie per Post oder eingescannt per E-Mail schickt, können Sie nicht sicher sein, dass diese auch echt sind. Sie sind kein Beweis dafür, dass es das Fahrzeug wirklich gibt oder die Identität des Besitzers stimmt. Mit Bildbearbeitungsprogrammen lässt sich heute fast alles fälschen.

[foto id=“18265″ size=“small“ position=“right“]4. Eine Besichtigung mit fachlicher Unterstützung durchführen
Generell gilt: Kaufen Sie ein Auto nie ungesehen. Besteht ein Verkäufer auf einen Besichtigungstermin an einem neutralen Ort (z. B. auf einem Parkplatz), will er möglicherweise verhindern, dass Sie seine Privatanschrift kennen und Sie sollten skeptisch werden. „Nehmen Sie generell immer einen fachkundigen Bekannten mit zum Termin. So haben Sie Unterstützung und gleichzeitig einen Zeugen dabei“, empfiehlt Thomas Kuwatsch von Auto.de. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie das Fahrzeug ansehen, welches in den Papieren steht. Ein Vergleich der Fahrgestellnummern schafft Klarheit. In Absprache mit dem Verkäufer empfiehlt es sich immer, eine Gebrauchtwagenuntersuchung beim Fachmann für ca. 20 bis 50 Euro durchführen zu lassen.

5. Auf keine Experimente bei der Bezahlung einlassen
Haben Sie ihr Traumauto gefunden, bestehen Sie auf einen ordentlichen Kaufvertrag, in dem alle Daten des richtigen (!) Fahrzeuges und ggf. Nebenabsprachen schriftlich festgehalten sind. Lassen Sie sich nicht auf Vorauskasse per Überweisung oder eine Zahlung über Bargeldtransfers ein, auch wenn Sie den Verkäufer persönlich getroffen haben. Ihr Geld kann mit gefälschten Papieren abgehoben werden und die Spur des Betrügers und Ihres Geldes verliert sich schnell im Nichts. Ein Treuhandservice ist grundsätzlich eine gute Alternative, hier verbirgt sich allerdings auch die Gefahr, dass er vom Verkäufer fingiert wurde. Werden Sie jedoch misstrauisch, wenn der Verkäufer auf seinen Treuhänder besteht. Schlagen Sie nach gründlicher Recherche am besten selbst einen professionellen Anbieter für die Abwicklung vor. Am sichersten „fahren“ Sie immer noch, wenn Sie folgendes Sprichwort beherzigen können: Bares ist Wahres!

Tipss für Verkäufer

1. Viele Details und Bilder in die Beschreibung aufnehmen
Schöpfen Sie die Möglichkeiten der Online-Börsen aus: Geben Sie möglichst viele Details in der Beschreibung an. Das hebt Ihr Inserat von anderen ab und erspart Ihnen zeitraubende Nachfragen. Auch bekommen Sie so nur Anfragen von potenziellen Käufern, für die Ihr Wagen tatsächlich interessant ist. „Bei hellem Licht aufgenommene Bilder vom Fahrzeug, dem (gepflegten) Innenraum sowie Besonderheiten sorgen für einen guten ersten Eindruck“, rät Autoexperte Thomas Kuwatsch.

[foto id=“18266″ size=“small“ position=“left“]2. Vollständige Kontaktdaten angeben
Geben Sie sowohl Ihre Telefonnummer als auch eine E-Mail-Adresse an. Das vermittelt Glaubwürdigkeit und Sie verpassen keine Anfrage von Interessenten. Seien Sie aber vorsichtig bei erbetenen Rückrufen. Eine 0900- oder 0137-Nummer kann schnell ein kleines Vermögen kosten. Achtung: „Nicht immer ist eine teure Vorwahl auf den ersten Blick zu erkennen. Oft werden sie geschickt durch Blockbildung getarnt“, rät Thomas Kuwatsch. Hätten Sie die Falle bei der Nummer +491-372-123… sofort erkannt?

3. Großzügige Angebote von Käufern oder Vermittlern ignorieren
Bekommen Sie schon kurz nach Einstellung der Anzeige die Zusage eines Käufers und das Angebot auf eine Anzahlung – ignorieren Sie diese! Betrüger verlangen geleistete Vorauszahlungen wieder zurück und stornieren danach auch ihre ursprüngliche Überweisung. Eine ebenso verbreitete Masche ist, dass „Vermittler“, die angeblich einen Interessenten an der Hand haben, eine Vermittlungsgebühr (im Schnitt zwischen 59 und 119 Euro) verlangen. Diese sehen Sie nie wieder – ebenso wenig wie jemals einen Käufer.

4. Papiere nicht herausgeben
Besichtigt ein potenzieller Käufer das Auto, halten Sie alle wichtigen Dokumente wie Fahrzeugschein und -brief, TÜV- und AU-Bescheinigungen, Scheckheft etc. bereit. Geben Sie diese aber niemals, auch nicht gegen Kaution, aus der Hand oder versenden sie eingescannt per E-Mail. Sie können leicht für kriminelle Zwecke genutzt werden.

5. Keine Schecks annehmen
Akzeptieren Sie keine Schecks als Zahlungsmittel. Käufer, laut Bundeskriminalamt oftmals angeblich aus dem englischsprachigen Ausland, senden „versehentlich“ einen viel zu hohen Scheck und verlangen dann von Ihnen, dass Sie den Differenzbetrag bar zurückgeben oder überweisen. Nach ein paar Tagen platzt dann der Scheck, der bereits von der Bank akzeptiert wurde und Sie haben weder Auto noch Geld. Teilweise kann dies sogar noch nach einigen Wochen geschehen. Bei Bargeldzahlungen empfiehlt es sich, die Echtheit der Scheine mit einem speziellen Falschgeld-Stift zu überprüfen.

 

 

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