Ratgeber: Kraftstoffverbrauch senken – Mehr Kilometer fürs Geld
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Während der Fahrt in den Urlaub kann einem der Blick auf die Preistafeln der Tankstellen die schönste Ferienlaune verderben. Wer jedoch spritfahrend fährt, hat die Kosten zumindest teilweisen in der Hand, beziehungsweise im Fuß. Diese Tipps könnten helfen.

Unnötigen Ballast abwerfen

Vor der Fahrt sollte man überlegen, welche Utensilien im Auto wirklich mit auf die Reise gehen müssen. Schwere Gegenstände im Kofferraum sorgen genauso für Mehrverbrauch wie alles, was unnötig außen am Auto montiert ist.

Reifendruck prüfen

Wichtig ist auch der richtige Luftdruck in den Reifen. Schon ein Minderdruck von 0,2 Bar sorgt wegen des erhöhten Rollwiderstands für unnötigen Mehrverbrauch – mal davon abgesehen, dass auch der Bremsweg länger wird und der Reifenverschleiß steigt. Auch bremsen verbraucht Energie, deshalb sollte man möglichst vorausschauend fahren und das Fahrzeug rollen lassen.

Spritfresser Klimaanlage

Wer Klimaanlage oder Heizung laufen lässt, muss ebenfalls mit einem höheren Spritverbrauch rechnen. Zwischen 0,1 und 2,1 Liter auf 100 Kilometern verbraucht laut ADAC die Klimaanlage. Offene Seitenfenster oder ein geöffnetes Schiebedach sind aber auch nicht zwingend billiger: Sie beeinträchtigen die an der Außenhaut anliegende Luftströmung, was vor allem bei höheren Geschwindigkeiten ebenfalls Kraftstoff kostet. Ebenso schlägt sich der Betrieb elektrischer Geräte auf der Spritrechnung nieder. Energie verbraucht zum Beispiel auch das Radio, deshalb sollte es nur laufen, wenn man auch tatsächlich zuhört.

Motor im Stand abschalten

Auch wenn das Auto nicht fährt, verbraucht es bei laufendem Motor Sprit. Daher empfiehlt es sich, den Motor an der Ampel oder im Stau auszuschalten, falls man nicht sowieso ein Start-Stopp-System an Bord hat. Und keine Sorge: Der Autotechnik machen häufige Neu-Starts nichts aus.

Vorsicht vor Wundermitteln zum Spritsparen

Nicht empfehlenswert sind dagegen jegliche Wundermittel, die angeblich zum Kraftstoffsparen beitragen sollen. Ein Test des ADAC hat ergeben, dass Tabletten im Tank oder Magnete auf der Spritleitung genauso unwirksam sind wie Ölzusätze. Stattdessen sollte man besser regelmäßig Ölwechsel durchführen und für funktionierende Technik im Fahrzeug sorgen.

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