Ratgeber: Spritsparend Auto fahren im Winter
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Eine eingeschaltete Heizung und ein kalter Motor treiben im Winter den Kraftstoffverbrauch des Automobils in die Höhe. Wer jedoch umsichtig fährt und einfache Tipps beherzigt, kann den Spritverbrauch um bis zu 20 Prozent eindämmen.

Kurzstrecken zum Briefkasten oder Supermarkt sind in der kalten Jahreszeit besonders ineffizient. Auf den ersten Kilometern werden laut dem Mineralölkonzern Aral in der Spitze bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer geschluckt. Außerdem ist der Motorverschleiß durch die mangelnde Durchölung äußerst hoch. Wer nicht unbedingt mit dem Kraftfahrzeug fahren muss, sollte nach Möglichkeit zu Fuß gehen.

Vor jedem Start ist das Auto vollständig von Schnee und Eis zu befreien. Ein Handfeger erlaubt das Freiräumen von Dach und Motorhaube, Eis auf den Scheiben wird mit speziellen Enteiser-Sprays entfernt. Doch hier ist Vorsicht geboten: Beim Aufsprühen verschwindet zwar die Eisschicht, aber bei einigen Produkten verbindet sich die Flüssigkeit mit dem Schnee, was das Hindurchschauen behindert. Erst fleißiges Nachspülen mit Waschwasser bringt dann den nötigen Durchblick. Auf Eiskratzer ist zu verzichten, da sie schnell zu Beschädigungen des Glases führen. Die Heckscheibenheizung wird dann möglicherweise nicht benötigt, so dass der damit verbundene zusätzliche Spritverbrauch entfällt. Wer dennoch die Komfortlösung bevorzugt, sollte nicht vergessen, die Heizung wieder auszuschalten, sobald die Scheibe frei ist.

Unnötige Standzeiten bei laufendem Triebwerk sind immer zu vermeiden. Moderne Motoren brauchen selbst bei morgendlicher Kälte keine Warmlaufphase mehr. Allerdings ist in den ersten 20 Minuten nach einem Kaltstart auf die Motordrehzahl zu achten, um unnötigen Verbrauch und Verschleiß zu vermeiden. Der Fahrer sollte frühzeitig hochschalten bei spätestens 2 000 U/min; hektische Beschleunigungen und abprupte Bremsungen sind tabu. Bei Wartezeiten von mehr als 15 Sekunden an Ampeln oder im Stau auf der Autobahn ist der Motor abzuschalten.

Die Verwendung von modernen Leichtlaufölen drückt laut ADAC den Durst der Motoren um bis zu sechs Prozent. Zudem schont der Hochleistungsschmierstoff die unter der Kälte ohnehin schon leidende Batterie, weil der Stromverbrauch beim Starten des Motors verringert wird. In Werkstätten und an Tankstellen bekommen Autobesitzer das entsprechende Öl, dessen Kosten sich schon nach einigen Tausend Kilometern amortisieren.

Ein Werkstattcheck von Luftfilter, Lambdasonden und Zündkerzen kann den Spritverbrauch ebenfalls nach unten schrauben. Ein um bis zu 20 Prozent erhöhter Luftdruck in den Winterpneus reduziert ebenfalls die Kraftstoffkosten. Wer auf Reisen geht, sollte nach seiner Rückkehr zudem unnötigen Ballast entfernen. Dachgepäck und Skiträger treiben den Luftwiderstand und damit den Verbrauch in die Höhe, sie sind umgehend zu demontieren.

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