Ratgeber: Vorsicht bei Aquaplaning

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Nicht nur Eis und Schnee bergen im Herbst und Winter Gefahren für Autofahrer. Auch deutlich oberhalb des Gefrierpunktes kann Wasser für Glätte sorgen. Dann hilft nur Besonnenheit und Ruhe. Besonders in Spurrillen und Pfützen staut sich das Wasser.

Bei schneller Fahrt können die Reifen eines Autos schon einen nur fingerbreiten Flüssigkeitsfilm nicht mehr ableiten, das Fahrzeug schwimmt auf und verliert den Kontakt zur Straße. Lenken und Bremsen werden unmöglich.

Die Gefahr kündigt sich akustisch häufig durch das Rauschen überschüssigen Wassers in den Radkästen an. Damit die Warnung im Inneren auch hörbar ist, empfiehlt sich bei starkem Regen das Ausschalten des Autoradios. Auch ein „Schlag“ in der Lenkung kann laut dem Experten des Reifenherstellers Continental ein Warnsignal sein.

Wird es brenzlig und das Auto schwimmt auf, ist ein kühler Kopf zu bewahren. Bei getretener Kupplung und ohne zu bremsen wird abgewartet, bis wieder trockener Boden unter den Reifen ist. Lenken ist in der Regel nutzlos. Heftige Bewegungen am Steuer oder energisches Bremsen kann sogar gefährlich werden, wenn einzelne Räder plötzlich wieder greifen.

Die beste Aquaplaning-Vorsorge ist neben angepasster Fahrweise eine korrekte Bereifung. Bei Winterreifen steigt bereits bei weniger als vier Millimetern Restprofil das Risiko des Aufschwimmens deutlich an, wie ein Test der Sachverständigenorganisation GTÜ ergeben hat. Denn durch den Verschleiß schrumpft die Tiefe der Profilrillen in den Reifen; diese können dann nicht mehr dafür sorgen, dass das Wasser unter dem Pneu abgeleitet wird.

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