Recht – Entschädigung für fahrradlose Zeit
Recht - Entschädigung für fahrradlose Zeit Bilder

Copyright: auto.de

Muss das eigene Fahrzeug nach einem unverschuldeten Unfall in die Werkstatt, kann man sich den Nutzungsausfall bezahlen lassen. Das gilt sogar für ein Fahrrad, wie nun aus einem Urteil des Landgerichts Lübeck hervorgeht.

In dem verhandelten Fall hatte ein Fahrradfahrer vom Unfallverursacher 1.000 Euro Entschädigung verlangt, da sein Hightech-Bike nach einer Kollision für 35 Tage in die Werkstatt musste. Das zuständige Amtsgericht wies die Forderung zunächst zurück. Das Landgericht hingegen gab dem Kläger zumindest grundsätzlich Recht. Es dürfe beim Nutzungsausfall nicht unterschiedlich bewertet werden, ob der Geschädigte ein Auto oder ein Fahrrad nutze, zitiert der Deutsche Anwaltsverein aus der Urteilsbegründung.

Bei der Höhe der Entschädigung folgten die Richter dem Kläger jedoch nicht. Sie setzten den Anspruch auf 195,90 Euro fest. Das seien die üblichen Mietkosten für ein entsprechendes Fahrrad. (Az.: 1 S 16/11)

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Vorstellung Challenger Combo X 150: Agiler Van mit Womo-Komfort

Vorstellung Challenger Combo X 150: Agiler Van mit Womo-Komfort

Das sind die beliebtesten SUV-Marken

Das sind die beliebtesten SUV-Marken

Der Opel Corsa Individual sticht hervor

Der Opel Corsa Individual sticht hervor

zoom_photo