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Renault-Gruppe meldet 2,721 Milliarden Euro Verlust
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Renault erzielte im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatz von 15,991 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Verlust von 23,7 Prozent entspricht (21,5 Prozent ohne Wechselkurseinflüsse). Grund dafür ist nach Konzernangaben der starke Konjunkturabschwung in allen Märkten, einschließlich der aufstrebenden Schwellenländer. Der Beitrag aus dem Automobilsektor belief sich auf 15,101 Milliarden Euro und sank um 24,2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008. Die Renault-Gruppe verzeichnet beim Nettoergebnis einen Verlust von 2,712 Milliarden Euro gegenüber einem positiven Ergebnis von 1,581 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2008.

Während das Umsatzergebnis im ersten Quartal mit einem Minus von 30,8 Prozent stark rückläufig war, verzeichnet die Renault-Gruppe im zweiten Quartal eine leichte Erholung (- 6,9 Prozent). 6,8 Prozent der Umsatzrückgänge sind auf den Wirtschaftsabschwung außerhalb Europas zurückzuführen. Dies beruht nach Unternehmensangaben zum Teil ebenfalls auf den ungünstigen Wechselkursbedingungen der koreanischen, brasilianischen, russischen und rumänischen Währung.

Der rückläufige Verkauf von Aggregaten und Fahrzeugen an verbundene Unternehmen trägt mit 5,8 Prozent zum Umsatzrückgang bei. Der Absatz von Komponenten war vor allem vom Abbau von Lagerbeständen gekennzeichnet. Die RCI Banque steuerte 890 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei, was einem Rückgang von 14,7 Prozent entspricht.

Die negative operative Marge des Konzerns beläuft sich auf minus 620 Millionen Euro (-3,98 Prozent des Umsatzes) im Vergleich zu 865 Millionen und 4,1 Prozent im ersten Halbjahr 2008. Die negative operative Marge des Automobilsektors betrug minus 869 Millionen Euro (- 5,8 Prozent des Umsatzes). Der Rückgang von 1,467 Milliarden Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 beruht auf dem negativen Paritätseffekt von 155 Millionen Euro und dem Absatzrückgang um 978 Millionen Euro auf Grund der schwachen Marktsituation. Dazu kommen unter anderem ein Anstieg der Rohstoffkosten um 176 Millionen Euro. Positiv wirken sich die Maßnahmen zur Kostenreduzierung aus. So konnten die Einkaufskosten um 90 Millionen Euro (ohne Berücksichtigung der Rohstoffkosten) und die allgemeinen Kosten um 106 Millionen Euro gesenkt werden. Die Garantiekosten sanken dank verbesserter Service- und Produktqualität um 110 Millionen Euro.

Im Bereich der verbundenen Unternehmen verzeichnete die Renault-Gruppe einen Verlust von 1,584 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,217 Milliarden auf Nissan, 196 Millionen Euro auf Volvo und 182 Millionen Euro auf Lada. Das negative Ergebnis von Nissan entwickelte sich nach minus 1,151 Milliarden Euro im ersten Quartal mit lediglich minus 60 Millionen Euro im zweiten Quartal deutlich besser.

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