Rent-a-bike: Wie die Amerikaner aufs Fahrrad kommen
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Umdenken im Land der unbegrenzten automobilen Möglichkeiten. Im traditionellen Autoland USA satteln immer mehr Menschen aufs Fahrrad um. So beispielsweise auch in Washington: Die Stadtverwaltung der US-amerikanischen Hauptstadt hat dort laut eines Berichts des WDR mehrere Millionen Dollar in den Aufbau eines Fahrrad-Vermietsystems nach dem „Bikesharing“-Prinzip investiert. So soll die Stadtluft sauberer werden und das chronische Parkplatz- und Stauproblem der Hauptstadt gelöst werden.

Das Prinzip ist einfach und es kommt an: An derzeit 120, über das Stadtgebiet verteilten Stationen stehen rund um die Uhr jeweils bis zu 20 Miet-Drahtesel zur Einweg-Miete bereit. Bezahlt wird per Kreditkarte im Internet oder am Kassenautomaten, der im Gegenzug einen Zettel mit Zahlencode zum Freischalten des Rads „ausspuckt“. Die Grundgebühr beträgt fünf Dollar, die erste halbe Stunde Nutzung ist kostenlos, danach werden pro halber Stunde sechs Dollar berechnet. Auch ein Jahresabo ist möglich. Nach Ende der Fahrt kann das Fahrrad an einer anderen Docking-Station wieder abgegeben werden.

Haben die Amerikaner bisher Fahrräder, wenn überhaupt, als reines Freizeit-Vehikel für den sonntäglichen Ausritt mit den Kindern im Park genutzt, so werden die rund 1 100 robusten, feuerroten Zweiräder des Anbieters „Capital Bikeshare“ inzwischen auch für den Weg zur Arbeit oder alltägliche Erledigung immer beliebter. Die Leihbikes seien „wie Panzer“, berichtet ein zufriedener Stammkunde gegenüber dem ARD-Hörfunk-Korrespondenten. „Damit fährt man nicht weit und auch nicht schnell. Aber sie rollen gut.“

Schmackhaft gemacht werden soll den Hauptstädtern der gelegentliche Umstieg aufs Fahrrad auch durch einen Appell ans „grüne Gewissen“ und ihre Gesundheit. Die Kassenautomaten werden mit Solarzellen auf dem Dach betrieben. In einigen Jahren sollen die Räder dem Radler auch anzeigen, wie viel Kalorien er verbannt hat oder wie viel CO2 er durch seine Strampelei soeben eingespart hat. Ein Beispiel, das Schule machen könnte – nicht nur in den US-amerikanischen Metropolen.

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