Repsol Honda vor Katar: Pedrosa ist es zu feucht

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(adrivo.com) Ganz fit wird Dani Pedrosa noch nicht sein, wenn am kommenden Wochenende die MotoGP-Saison in der Nacht von Katar beginnt. Seine verletzte Hand vom Sturz in Sepang am ersten Testtag des Jahres ist trotz intensiver Therapie noch immer nicht geheilt. Dass der Losail Circuit nicht unbedingt zu den Lieblingen Pedrosas gehört und der Spanier auch die Bedingungen bei Nacht nicht mag, spricht eigentlich nicht für einen idealen Saisonauftakt für ihn. "Das Fahren bei Nacht ist eine neue Erfahrung, aber meiner Meinung nach ist es zu feucht, wenn es dunkel wird und das merkt man auf der Strecke", sind Pedrosas Einwände bezüglich der Nacht.

Was ihm am Losail Circuit generell nicht gefällt, ist der viele Wind, durch den viel Sand auf die Strecke kommt. Dadurch verliert der Asphalt viel von seinem Grip. "Und neben der Renn-Linie ist es immer staubig, also verliert man viel Zeit, wenn man von der Linie kommt, da man sehr vorsichtig sein muss, damit man nicht stürzt. Zum Glück ist es nicht wellig und die Sicherheit ist gut", meint Pedrosa. Aus technischer Sicht wird er ein sehr genaues Setup erarbeiten wollen, mit dem er beweglich ist, aber auf den Geraden schnell. "Bei den Reifen wählen wir normalerweise mittlere, nicht zu hart und nicht zu weich. Man muss in Losail recht aggressiv fahren, obwohl es eine Sektion gibt – die schnellen drei Kurven vor Start-Ziel -, wo man vorsichtiger fahren muss", erklärt Pedrosa.

Etwas mehr dem Losail Circuit zugetan ist Nicky Hayden. der das Layout der Strecke toll, den Grip gut und die Oberfläche angemessen findet. Auch der Umstand, dass in der Nacht gefahren wird, macht es für ihn interessant. Einig ist er sich mit Pedrosa in punkto Sicherheit, denn die finden beide gut. "Es gibt alles, was man will, man hat nur nicht 100.000 Leute, die ihren Fahrer anjubeln und das fehlt ein wenig. Ich denke, das Fahren in der Nacht wird einen echten Unterschied machen. Es wird interessant, wie die Reifen in der Nacht arbeiten und wie die Temperatur und der Wind sich auswirken", meint Hayden.

Er selbst erwartet es jedenfalls "cool" und freut sich schon darauf, weil er bei den Testfahrten in der Nacht schon seinen Spaß hatte. "Für die Hauptgerade brauchst du aber ein paar Pferdchen unter dir, denn du kommst recht langsam drauf und musst dann voll beschleunigen, weil sie so lange ist", nennt er einen der wichtigen Punkte, um vorne mithalten zu können. Rennen bei Nacht kennt er jedenfalls schon, da er schon auf der Motocross-Strecke im Dunkeln Rennen gefahren ist. Der erste Straßen-Nacht-Renneinsatz steht kurz bevor.

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