Rossi trauert um Reihe eins: Die Elektronik wollte nicht

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(adrivo.com) Valentino Rossi wusste nicht so ganz, was er vom Qualifying in Jerez halten sollte. Denn einerseits war der erreichte Startplatz für ihn in Ordnung, andererseits wusste er, dass noch mehr drin gewesen wäre. "Wenn mir gestern jemand gesagt hätte, dass ich aus der zweiten Reihe starte, dann hätte ich das sofort angenommen, ich wäre mit dem fünften Startplatz glücklich gewesen. Aber unser Potential war größer. Ich hätte auch eine 1:38 fahren können, damit wäre ich Zweiter oder Dritter gewesen. Aber bei meinem letzten Run mit einem guten Reifen hatte ich ein Elektronikproblem an der Maschine und musste leider an die Box. Ich hatte Pech", erklärte er dem Fernsehsender Italia1.

Woran er sich aufbauen konnte, war seine Pace, die er als überhaupt nicht schlecht einschätzte. "Wir müssen noch ein paar Dinge aussortieren und entscheiden, welchen Reifen wir morgen verwenden – es wird von der Temperatur abhängen", sagte Rossi. Er hoffte jedenfalls, dass das Rennen gut laufen wird, auch wenn er es besser gefunden hätte, aus Reihe eins zu starten. "Mit Platz fünf sind wir aber nahe dran."

Was die italienischen Kollegen noch wissen wollten, war, ob Rossi glaubte, dass er mit Michelins vielleicht besser abgeschnitten hätte. Diesen Vergleich wollte Rossi wegen des Elektronikproblems aber nicht ziehen. "Wir wollten noch etwas ausprobieren, kamen aber etwas in Verzug, also konnten wir keinen Vorteil aus einem weiteren Satz Qualifyier ziehen. Ich fuhr also eine 1:39.0 mit nur zwei Qualifying-Reifen und wenn ich noch zwei gehabt hätte, dann hätte ich eine niedrige 1:38 geschafft", betonte er. Für den Sonntag sah Rossi seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo als den am besten vorbereiteten Fahrer an. "Stoner hat ein paar Probleme. Mit den Bridgestones sind wir hier nicht herausragend, aber das wussten wir. Wir werden sehen, was in den nächsten Rennen passiert."

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