Rückrufe nach Fahrradhelm-Test – Es kommt nicht auf den Preis an
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Copyright: Uvex

Zwei Fahrradhelm-Modelle der Hersteller Uvex und Limar weisen Sicherheitsmängel auf. Das ist das Ergebnis eines Tests, den das ZDF-Verbrauchermagazin „Wiso“ gemeinsam mit dem TÜV Süd durchgeführt hat. 14 Helme wurden dabei auf ihre Dämpfungseigenschaften bei einem Aufprall sowie auf die Stabilität der Riemen, des Helmschlosses und des Gurtsystems überprüft.

Beim Modell Limar „685“ (59,95 Euro) riss der Gurtanker aus dem Helm heraus, beim Modell „City 9“ (89,95 Euro) des Herstellers Uvex brach der Gurtanker durch. Dadurch könnte der Schutz vom Kopf rutschen, so die Prüfer.

Limar prüft derzeit, um welche Chargennummern es sich handelt und nimmt die betroffenen Modelle vom Markt. Wer ein solches Modell gekauft habe, könne es zurückbringen, so der Hersteller. Bei eigenen Tests der aktuellen Produktionen seien keine Fehler aufgetreten, man werde dies aber von einem unabhängigen Institut prüfen lassen. Nach Angaben des ZDF teilte Uvex schriftlich mit, umfassende Untersuchungen durchzuführen.

Einen Rückschluss vom Preis auf die Sicherheit ist nach Erkenntnissen der „Wiso“-Prüfer nicht möglich. Das Testfeld reichte von einem Kopfschutz vom Discounter für 9,90 Euro bis zu Modellen für 90 Euro. Alle anderen Helme im Test wiesen keine Sicherheitsmängel auf.

 

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