Schaeffler

Schaeffler: Der Fahrplan für die Elektromobilität
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Zulieferer Schaeffler schaltet bei der Elektromobilität einen Gang höher. Durch die wachsende Zahl von Hybrid- und Elektrofahrzeugen stehe die Automobilindustrie vor dem Schritt in eine neue Epoche, sagen die führenden Köpfe des Konzerns aus Herzogenaurach. In den kommenden fünf Jahren sollen sich 2.400 Mitarbeiter des Unternehmens mit dem Thema Elektromobilität und Mechatronik beschäftigen.

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung alternativer Antriebe spielt Schaefflers Engagement in der Formel E. Diese Serie mit rein elektrisch angetriebenen Rennautos sei Schaufenster und Entwicklungslabor für die Elektromobilität, betont der Konzern. Davon profitiere letztlich das gesamte Unternehmen. Doch schon lange vor der Formel E hat Schaeffler die Weichen in Richtung E-Mobilität gestellt. „Bereits 2011 haben wir das Systemhaus eMobilität ins Leben gerufen, um uns systematisch gebündelt dem Thema Elektromobilität zu stellen“, sagt Prof. Peter Gutzmer, Technologie-Vorstand bei Schaeffler. Fünf Jahre später blicke man auf ein breites Produktportfolio mit erfolgreichen Produktanläufen.Auch intern hat das Unternehmen einige Änderungen vorgenommen. So ist beispielsweise seit wenigen Wochen Andreas Englisch für den neu strukturierten Geschäftsbereich „Hybridantriebe“ verantwortlich. Dieser setzt sich zukünftig aus den Produktlinien „Elektrische Achse“, „Hybridmodule“ und „CVT“ zusammen und wird bis Ende 2016 mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigen. Unterstützt werden die einzelnen Produktlinien durch einen zentralen Forschungs- und Entwicklungsbereich in der Division „Automotive“.

Schaeffler fühlt sich gut gerüstet für den stattfindenden Umbruch in der Autobranche – und das nach eigenen Worten sowohl bei 48-Volt- wie auch bei Hochvolt-Systemen. „Serienanwendungen wie Hybridmodule und elektrische Achsen spielen eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft“, erklärt Matthias Zink, der Leiter des Unternehmensbereichs Getriebesysteme bei Schaeffler. Die Basis für die Zukunftsfähigkeit dieser Innovationen habe man laut Zink mit der Ende der 90er-Jahre begonnenen Forschungs- und Entwicklungsarbeit gelegt. Es geht also rasant zu beim Thema Elektromobilität – nicht nur auf der Rennstrecke.

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