Schuldenkrise bremst Freizeitfahrzeuge in Europa

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Nun bekommt auch der Markt für Reisemobile und Caravans in Europa die Schuldenkrise zu spüren. Die Neuzulassungen der Heime auf Rädern haben in der Saison 2011/2012 in fast allen Ländern nachgegeben.

Im Vergleich zum vorherigen Zeitraum (von September 2010 bis August 2011) wurden in Europa im Durchschnitt 4,4 Prozent weniger neue Freizeitfahrzeuge zugelassen. Gegen diesen Negativtrend entwickelten sich lediglich in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Neuzulassungen positiv. Dabei gab es laut Statistik des Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD) in Ostdeutschland ein Plus von 10,2 Prozent, bei einem Zuwachs im Bundesdurchschnitt von 6,3 Prozent. Offenbar entdecken die neuen Bundesländer verstärkt die Freizeitfahrzeuge, denn die Verkaufszahlen sowohl für Caravans als auch für Reisemobile weisen dort ein starkes Wachstum auf.

Auf europäischer Ebene sind die Neuzulassungen von Reisemobilen relativ gering um ein Prozent zurückgegangen. Dagegen fielen die Caravan-Verkäufe nach den Zahlen der European Caravan Federation (ECF) deutlich um 7,6 Prozent. Insgesamt wurden in Europa für die Saison 2011/2012 rund 148 000 Freizeitfahrzeuge neu registriert. Am stärksten gingen die Reisemobil-Verkäufe in Portugal, Italien und Slowenien zurück. Hans-Karl Sternberg, ECF-Generalsekretär, rechnet derzeit nicht mit einer Erholung der betroffenen Märkte. Die Messe Touristik und Caravaning in Leipzig (vom 21. bis 25. November) zeige die Bedeutung des ostdeutschen Marktes für die deutsche Caravaningindustrie, sagte Holger Siebert vom CIVD.

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