Schumacher: Defekt in Runde elf: Radmutter hat sich verselbstständigt

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(motorsport-magazin.com) Für Michael Schumacher ist der Große Preis von Malaysia vorzeitig zu Ende gegangen. Der Mercedes GP-Pilot, der von Startplatz acht ins Rennen ging, stellte in Runde elf seinen Boliden ab. Zuerst ging man von einem Bruch der Aufhängung aus. "Das war es aber nicht. Nachdem ich ausgerollt bin, habe ich mir das Auto angeschaut und gesehen, dass ich die letzten Meter ohne Radmutter unterwegs war. Sie hat sich wohl verselbstständigt und keinen drive mehr gehabt", erzählte Schumacher kurz nach seinem Ausfall.

Ein Problem mit der Radmutter hatte auch Sebastian Vettel in Australien. "Das ist sehr ungewöhnlich. Bei den Testfahrten hatten wir solche Probleme nicht gehabt. Sebastian hatte dieses Problem in Australien und ich hier, aber da gibt es wohl keinen Zusammenhang. Es würde mich wundern", meinte der 41-Jährige. Bis zu seinem Ausfall lag Schumacher auf Position sechs.

"Ich hatte einen schönen Abstand zu Adrian [Sutil] gelassen, um die Reifen zu schonen und um später beim Boxenstopp gute Reifen zu haben. Leider kam ich nicht soweit. In Kurve 6 wurde das Auto plötzlich sehr instabil, es ließ sich kaum noch lenken und ich musste anhalten", erzählte der Mercedes GP-Pilot. Den Ausfall nimmt Schumachr gelassen. "Diese Dinge gehören zum Motorsport dazu. Man kann sich darüber ärgern oder gelassen reagieren und nach vorne schauen", meinte Schumacher.

"Nach meiner Ansicht bin ich voll im Fahrplan, das Auto ist es nicht ganz. Das wissen wir, aber wir sind auch nicht so weit weg", fuhr er fort. Der Deutsche hofft, dass zumindest Teamkollege Nico Rosberg auf das Podest fährt. "Nico ist nahe an Webber und Vettel dran – nicht ganz nahe, aber halbwegs. Ich hoffe, Nico kommt durch und fährt auf das Podest, um unsere Leistung zu bestätigen, die wir hier gezeigt haben", sagte Schumacher.

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