Schutz vor Autodieben – Wie man Langfingern das Leben schwer macht
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Autodiebe haben es dank moderner Sicherheitstechnik immer schwerer. Trotzdem werden deutschlandweit immer noch rund 18.000 Fahrzeuge pro Jahr als gestohlen gemeldet. Dabei kann man die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls deutlich verringern.  

Ein unabgeschlossenes Fahrzeug ist natürlich eine Einladung für Diebe. Auch wenn man sich nur kurz entfernt, gilt daher: immer abschließen. Wer dazu eine Funkfernbedienung benutzt, sollte anschließend kontrollieren, ob das Auto auch tatsächlich verriegelt ist. Denn Diebe können dies per Funkblocker aus der Ferne verhindern. Besonders teure Autos sollten nach Möglichkeit nicht am Straßenrand, sondern in einer Garage oder auf einem bewachten Parkplatz abgestellt werden. Dies gilt ganz besonders bei Urlaub oder Geschäftsreisen im Ausland. Besonders beliebt bei Langfingern, die sich oft in professionellen Banden organisieren, sind Luxus-SUV. Im vergangenen Jahr führte etwa der BMW X6 die Hitliste der meistgestohlenen Pkw in Deutschland an.

Wachsamkeit ist angesagt, wenn der eigene Wagen von Fremden fotografiert oder begutachtet wird. Im Zweifel sollte die Polizei informiert werden. Das gilt auch, wenn sich Personen an der Karosserie eines hochwertigen Wagens zu schaffen machen. Möglicherweise handelt es sich dabei um Vorbereitungen zur Manipulation der Zentralverriegelung. Immer beliebter geworden ist in den vergangenen Jahren das sogenannte Homejacking. Da vor allem Luxusautos schwer zu knacken sind, gehen Diebe verstärkt dazu über, den Schlüssel einfach aus Haus oder Wohnung zu stehlen. Autoschlüssel sollten daher nicht offensichtlich im Eingangsbereich aufbewahrt werden.

Wem der serienmäßige Diebstahlschutz seines Autos nicht ausreicht, kann auf eine ganze Armada elektronischer und mechanischer Helfer für die Nachrüstung zurückgreifen. Beliebt sind vor allem GSP-Ortungssysteme, die den Halter beziehungsweise die Polizei über den aktuellen Standort des Autos informieren. Sie müssen allerdings versteckt angebracht werden können – ansonsten nutzen sie bei professionellen Dieben wenig. Die Kosten reichen von knapp 100 bis zu 1.000 Euro für das Gerät, zudem fallen in der Regel monatliche Gebühren an. Billiger geht es mit Positionsmelde-Apps für das Handy. Das Telefon muss dann aber im Auto bleiben und wird gleich mitgeklaut. Umfassend ist auch das Angebot an mechanischen Helfern – von der Lenkradkralle über die Gangschaltungssperre und die Scheibenschutzfolie bis zum Abklemm-Mechanismus für die Batterie. Für die meisten derartigen Geräte gilt aber: Für Profis sind sie kein großes Hindernis.

Aber nicht immer geht es Dieben um das ganze Fahrzeug. Wertgegenstände und Taschen sollten daher nicht sichtbar im Auto liegen bleiben. Auch mobile Navigationsgeräte und wertvolle Radios oder CD-Player nimmt man besser heraus. Außerdem empfiehlt es sich, Kopien der Fahrzeugpapiere anzufertigen und diese anstelle der Originale im Wagen zu verwahren.

Kommt es trotz aller Vorsicht doch zu einem Diebstahl, sollte sofort die Polizei informiert werden. Die Beamten stellen auch ein Protokoll aus, das bei der Versicherung eingereicht wird. Diese muss laut dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft GDV binnen einer Woche nach dem Diebstahl informiert werden. Neben der Diebstahlanzeige benötigt die Assekuranz den Kfz-Brief, alle vorhandenen Fahrzeugschlüssel und die Abmeldebescheinigung.

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