Sepang, Tag 3: Ein Hayden zum Abschluss
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(adrivo.com) Testende war es in Sepang und deswegen packten fast alle noch einmal die Qualifyier aus, um ihren Konkurrenten möglichst schnelle Runden vor den Latz zu knallen. Dabei stellte sich der Fleißigste auch als der Schnellste heraus. Nicky Hayden drehte in 2:00.326 die schnellste Runde, war dabei rund zwei Sekunden schneller als bislang und außerdem noch drei Zehntel vor der Konkurrenz. Während seiner 77 Runden spulte der Amerikaner aber nicht nur Qualifying-Runs ab, sondern auch eine Rennsimulation, womit er quasi das Gesamtpaket eines Rennwochenendes erledigte.

Auch der regierende Weltmeister zeigte zum Abschluss der Testfahrten eine gute Pace. Casey Stoner beendete den Tag als Zweitschnellster. Beim Strecke-Verlassen, war der Australier aber der Schnellste. Denn bereits zu Mittag packte er seine Sachen, da er sich körperlich aufgrund seiner Schulteroperation noch etwas schonen wollte und auch ein paar kleine technische Probleme an der Maschine auftraten. Eine Rennsimulation hat Stoner daher noch nicht zurückgelegt.

Hinter den Top Zwei folgte beinahe geschlossen die Yamaha-Armada. Jorge Lorenzo führte sie an und zeigte damit, dass er auf Qualifyiern bereits recht gut zurecht kommt. Auch den Motor mit pneumatischen Zylindern hatte er wieder im Einsatz. Lediglich ein Sturz während seiner Rennsimulation trübte Lorenzos Tag ein wenig. Hinter dem Spanier kam Colin Edwards auf die viertbeste Zeit und zeigte damit, dass die Satelliten-Yamahas durchaus vorne mitfahren können. Valentino Rossi musste sich hinter John Hopkins mit Rang sechs begnügen, werkte dafür aber eifrig an der Abstimmung mit Bridgestone, um die Reifen baldigst möglich voll im Griff zu haben.

Neben Hopkins auf Rang fünf wartete Kawasaki noch mit einer größeren Überraschung auf. Testfahrer Tamaki Serizawa führte am Morgen eine grüne Maschine mit Screamer-Motor aus, den das Team anscheinend heimlich entwickelt hat. Pläne, den Motor auch Vollzeit einzusetzen, gibt es allerdings noch nicht.

Ohne große Neuerungen, aber dafür mit neuen persönlichen Bestzeiten kamen Andrea Dovizioso und James Toseland durch den Tag. Sie erreichten die Positionen sieben und acht und lagen damit vor dem Suzuki-Duo aus Chris Vermeulen und Loris Capirossi. Die Beiden mussten ihre Maschinen allerdings mit den Testfahrern Nobuatsu Aoki und Kousuke Akiyoshi teilen, weswegen es für die Testfahrer auch keine Rundenzeiten gab.

Knapp außerhalb der Top Ten fand sich Randy de Puniet wieder, der nach zwei Bestzeiten diesmal die Doppel-Eins als Elfter vor seinem Namen stehen hatte – und auch wieder einen kleinen Sturz gegen Tagesende verzeichnete. Shinya Nakano und Alex de Angelis fuhren mit den Hondas vom Gresini Team die Zeiten zwölf und 13. Auch für Marco Melandri ging es ein wenig vorwärts. Er wurde vor dem am Vormittag leicht gestürzten Anthony West 14. und konnte fünf Zehntel schneller fahren als am Mittwoch. Pause gibt es für die MotoGP-Piloten nun keine. Bereits kommende Woche geht es auf Phillip Island mit Testfahrten weiter.

Die inoffiziellen Zeiten des dritten Tages in Sepang

1. Nicky Hayden (USA) Repsol Honda 2’00.326 77 Runden
2. Casey Stoner (AUS) Ducati 2:00.660 27
3. Jorge Lorenzo (SPA) Yamaha 2:00.766 63
4. Colin Edwards (USA) Tech 3 Yamaha 2:01.179 34
5. John Hopkins (USA) Kawasaki 2:01.198 42
6. Valentino Rossi (ITA) Yamaha 2:01.425 48
7. Andrea Dovizioso (ITA) JIR Team Scott 2:01.447 51
8. James Toseland (GBR) Tech 3 Yamaha 2:01.745 45
9. Chris Vermeulen (AUS) Suzuki 2:01.748 70
10. Loris Capirossi (ITA) Suzuki 2:01.778 62
11. Randy De Puniet (FRA) Honda LCR 2:01.873 56
12. Shinya Nakano (JPN) Gresini Honda 2:02.032 38
13. Alex de Angelis (RSM) Gresini Honda 2:02.198 37
14. Marco Melandri (ITA) Ducati 2:02.725 58
15. Anthony West (AUS) Kawasaki 2:02.978 39
16. Toni Elias (SPA) D’Antin MotoGP 2:02.995 67
17. Olivier Jacque (FRA) Kawasaki 2:03.030 40
18. Sylvain Guintoli (FRA) D’Antin MotoGP 2:03.628 39
19. Niccoló Canepa (ITA) Ducati 2:03.703 49
20. Tamaki Serizawa (JAP) Kawasaki 2:04.254 27

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