Shanghai 2013: Eterniti Artemis – Super-SUV für China-Millionäre

Der Hunger der wohlhabenden chinesischen Kundschaft nach wuchtigen SUV’s treibt nicht nur die üblichen Verdächtigen in das Reich der Mitte. Auch ein exklusiver und selbstbewusster britischer Neuling will davon profitieren und präsentiert auf der „Auto Shanghai“ mit dem Artemis seine Vorstellung eines Super-SUV.

Die kleine Londoner Manufaktur Eterniti glaubt, mit dem Artemis ein neues Segment im Bereich der SUV geschaffen zu haben, das bisher von keinem der großen Anbieter bedient wird. Die äußere Hülle ist dabei eine mehr oder weniger glücklich [foto id=“463434″ size=“small“ position=“left“]überarbeitete Karosserie des Cayenne, bei dem zusätzlich Elemente anderer Hersteller integriert wurden. So erinnert etwa die Front deutlich an Jaguar.

Seit vergangenem Sommer wird der Artemis in einer Londoner Manufaktur produziert, und bis zur Präsentation in Shanghai hatte das Unternehmen 15 Exemplare verkauft. Bis zum Jahresende rechnet Eterniti mit insgesamt 60 Kunden, 2015 soll diese Zahl auf 150 steigen. Der Artemis kann über weltweit fünf Standorte (London, Tokio, Taipeh, Hongkong und Shanghai) bestellt werden. Als Entwickler wurde Alastair Macqueen verpflichtet, der in den 1990er Jahre unter anderem an der Entwicklung des Jaguar XJ220 beteiligt war.

Im Luxus-Innenraum erwartet den Artemis-Eigner eine mit feinstem Leder ausgeschlagene Sitzlandschaft sowie eine Mischung aus Holzfurnier, Kohlefaser und gebürstetem Aluminium. Ein Schiebe- oder Glasdach sowie eine luxuriöse Audioanlage gehören ebenfalls zum Wohlfühl-Ambiente.[foto id=“463435″ size=“small“ position=“right“]

Die Karosserie besteht aus handgearbeiteten Kohlefaserpaneelen, die in vielen Farben lieferbar und mit Chromleisten abgesetzt sind. Angetrieben wird der Artemis vom 4,8-Liter-V8 aus dem Cayenne, der dank einer Doppelturboanlage 441 kW/600 PS und ein Drehmoment von 750 Nm entwickelt, was für eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h reichen soll. Als Testfahrer hatte das Team um Macqueen immerhin den ehemaligen britischen Formel-1-Piloten Johnny Herbert verpflichtet.[foto id=“463436″ size=“small“ position=“left“]

In China kostet der Artemis umgerechnet rund 294.000 Euro. Allerdings lässt sich diese Summe noch deutlich steigern, wenn man die Möglichkeiten zur Individualisierung des Fahrzeugs ausschöpft.

Warum die Eterniti-Manager ausgerechnet Artemis als Namen gewählt haben, erschließt sich nicht auf Anhieb. In der griechischen Mythologie war Göttin Artemis im Hauptberuf die Hüterin der Frauen und Kinder, aber auch des Waldes und der Jagd. Immerhin: Zumindest letztere Aufgabe könnte den Namen rechtfertigen.

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