“Sparreifen“ für Nutzfahrzeuge
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Neue Reifen helfen verstärkt, Kosten in der Nutzfahrzeugindustrie und im Transportgewerbe zu senken. Im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ( bis 30. September) präsentieren die Reifenhersteller verschiedene Lösungsansätze. Durch die Verwendung neuer Materialen und einer Änderung des Reifenaufbaus erhöhen verschiedene Hersteller die Laufleistung ihrer Pneus. Andere stimmen Material und Profil so aufeinander ab, dass durch den geringeren Rollwiderstand eine Kraftstoffersparnis möglich ist.

Continental: Continental beispielsweise reduziert den Rollwiderstand bei den neuen Reifen „VancoEco“ so weit, dass der Hersteller von einer theoretischen Kraftstoffreduzierung von bis zu vier Prozent ausgeht. Mercedes Benz hat die Freigabe für die Bereifung ab Werk für den neuen Pneu erteilt und plant, ihn für die verbrauchsoptimierten Blue-Efficiency-Modelle von Viano, Vito und Sprinter einzusetzen. Für Ford Transit und VW T5 ist der Reifen ebenfalls geeignet.

Dunlop: Weniger Kosten pro gefahrenem Kilometer durch längere Einsatzzeit verspricht Dunlop mit dem Trailerreifen SP244. Der auf der IAA seine Weltpremiere feiernde Pneu erhielt für eine längere Laufleistung ein breiteres Profil und daneben ein höheres Gummivolumen in der Lauffläche. Dadurch sei der Trailerreifen im rauen Trucker-Alltag weit widerstandsfähiger. Je nach Einsatzgebiet wird mit einer Reichweite von 100 000 bis 200 000 Kilometern gerechnet.

Hankook: Mit der „e-cube-Reifenfamilie“ für Lkw und Anhänger führt Hankook ebenfalls verbrauchsoptimierte Fernfahrer-Gummis ein. Daneben planen die Koreaner, in Zukunft noch stärker umweltfreundlichere Reifen für Vans und Transporter anzubieten. In Hannover zeigen sie ein Konzept eines zukünftigen Reifens, bei dem neben dem reduzierten Rollwiderstand auch eine strömungsoptimierte Seitenwand hilft, den Luftwiderstandbeiwert (cW-Wert) zu senken und damit den Verbrauch zu reduzieren.

Goodyear: Ganz anders geht Goodyear die Kostenersparnis für Nutzfahrzeuge an. Zusammen mit einem Trailerhersteller wurde ein Konzeptreifen entwickelt, der eine höhere Traglast aufweist. So könnten in Zukunft 20-Tonnen-Fahrgestelle mit zwei Achsen realisiert werden, die eine Alternative zu den bisher üblichen 24-Tonnen-Dreiachsern bieten. Neben einer kurzfristigen Kostenersparnis bei der Neuanschaffung eines günstigeren, kleineren Anhängers spart der Spediteur auch beim späteren Reifenwechsel. Schließlich müssen an einem Zweiachser weniger Reifen erneuert werden.

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