Sportlich durch den Alltag – Der Audi A4 2.0 TFSI Avant im Test
Sportlich durch den Alltag – Der Audi A4 2.0T Avant im Test Bilder

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Seinen Mittelklasse-Schützling bezeichnet Audi als „eine perfekte Synthese aus Komfort und Sportlichkeit“. Auf den ersten Blick passt das schon mal. Dieser Audi wirkt spritzig und elegant. Ob er sich auch so fährt? Ich erinnere mich noch allzu gut an den 3er von BMW, den ich vor kurzem gefahren bin. Egal ob ich will oder nicht: Den unterbewussten Vergleich werde ich mir heute nicht verkneifen können. Dann aber mal rein in den Audi!

Was jetzt?

Hier drin wirkt alles sehr solide. Saubere Verarbeitung, guter Überblick und der etwas kühle, technische Look – das passt zur sportlichen Seite dieses Kombis. Wie man das Auto anlässt, hat mir keiner gesagt. Schlüssel steckt, ich bin bereit, aber was nun? Einen Knopf gibt es nicht. Irgendwas mit der Automatik? Nach einem kurzen Moment der Ratlosigkeit erhalte ich eine Art göttliche Eingebung, die mir sagt: „Schlüssel drücken!“ und der Motor springt an. Seit wann werden denn Schlüssel gedrückt? Als sei sich der Audi seiner Schuld bewusst, fährt er nun umso entschlossener los. Das macht er schon mal gut.

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Entspannt durch die Stadt

Dank der 6-Gang-Automatik kann ich mich ziemlich zurück lehnen. Für den Stadtverkehr ist das wirklich praktisch – da kann man ja sogar fast nebenbei telefonieren! Ausprobieren will ich das aber nicht. Das Multiinstrument vermittelt einen souveränen Eindruck, alles ist gut zu erkennen und ich muss wirklich aufpassen, nicht zu schnell zu fahren – dazu lädt der Audi ein. Was mir eher negativ auffällt, ist die Lenkung: In der Mittellage hat sie ziemlich viel Spiel. Geradeaus läuft der Wagen nicht von allein, das muss man schon wollen. Ob das so sein soll? Abgesehen davon ist die Lenkung einwandfrei.

Klimatisierte Verspannung

Leider muss ich schon dem nächsten Ärgernis begegnen. Bei voller Fahrt versuche ich, die Lüftung zu verstellen. Aber so einfach ist das nicht. Immer wieder will das System auf Automatik schalten, mit der Folge, dass mir der Wind um die Ohren bläst. Einfach ein wenig Luftzug, das scheint nicht zu klappen. Und nein: Du musst nicht auch noch klimatisieren – draußen sind es kaum 10 Grad! Irgendwie sind mir diese klassischen Bedienelemente lieber. Abschalten lässt sich das Ding wenigstens. Dann warte ich halt, bis ich aus der Stadt raus bin.

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Spritzig über´s Land

Auf der Landstraße läuft der Audi super. Er beschleunigt richtig spritzig. Der Zwei-Liter-Benziner leistet gute Arbeit bei 211 PS. Lässt man ihn etwas höher drehen, fängt er an zu röhren, wie man es nicht erwartet. Das klingt nicht wie ein Bugatti, aber immerhin. Wer es komfortabel mag, könnte sich aber an dem deutlich vernehmbaren Motorengeräusch im Innenraum stören. Will man dagegen die volle Soundkanone, schaltet man die Automatik auf „S“. Jetzt dreht der Benziner so hoch es geht und holt alles raus. Wer für das Benzin selbst aufkommen muss, belässt es aber lieber bei „D“. Diese Position sucht sich immer den passenden Gang – abhängig von der Kraft, mit der man das Gaspedal tritt. Das Bremsen wird automatisch von der Motorbremse unterstützt – eine Praxis, die ich bei manuellen Getrieben gern einsetze, um Verbrauch und Bremsverschleiß zu verringern. Hier ist dies wirklich ungewohnt und stört die Harmonie ein wenig – wahrscheinlich Gewöhnungssache.

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Herr der Lage

Wem die Vollautomatik zu entspannt ist, kann selbst zum Herr der Lage werden. Die Tiptronic ermöglicht das Eingreifen in den Gangwechsel per Tippschalter am Lenkrad. So kann man den Fahrspaß nach Lust und Laune steigern. Für den sorgt auch die souveräne Federung. Hier ist ein angenehmer Spagat zwischen sportlicher Härte und entspanntem Komfort gelungen. Zwar geht er etwas seifiger in die Kurven als der BMW 3er, dafür ist der in manchen Momenten aber ziemlich holzig.

Schnell, praktisch und clever

Wenn der A4 die Autobahn betritt, lässt er es krachen! Sein durchzugsstarker Motor hängt wirklich so einiges ab. Wird man doch mal überholt, so warnt ein gelbes Lämpchen im Rückspiegel den Fahrer vor dem Jäger im toten Winkel. Die 230 km/h erreicht der Audi ziemlich entspannt, dann ist Schluss. Auch das großzügige Raumangebot spricht für den A4 als Reisemobil. Vorn wie hinten hat jeder normale Mensch den Platz, den er braucht, um sich wohl zu fühlen. Auch das Geräuschniveau ist als angenehm zu bezeichnen. Der Kofferraum bietet ordentlich Stauraum. Ein cleveres Schienensystem am Ladeboden bietet die Möglichkeit, loses Gepäck sicher zu fixieren. Auch an der Elektronik mangelt es nicht. Hier warten das adaptive Kurvenlicht, Einparkhilfe, Tempomat, Navigationssystem, den schon erwähnten Seiten-Assistenten und die elektronische Einparkhilfe.

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Und sonst?

Beim Verbrauch ist der A4 Mittelmaß. Audi gibt den kombinierten Zielwert mit 7,3 Litern an. Fährt man ein wenig sportlicher, erreicht an die 10-Liter-Grenze spielend. Das ist für einen 2-Liter-Direkteinspritzer etwas durstig. Auch bei der Anschaffung ist der Kombi nicht allzu knausrig. Mindestens 38.450 Euro werden für diese Motorisierung fällig. Deutlich mehr zu bezahlen ist aber alles andere als schwierig. Dass der Audi sein Geld wert ist, steht nicht zur Debatte. Er bietet eine attraktive Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Dennoch habe ich den 3er als einen Funken edler und ausgereifter empfunden. Vielleicht ist das aber auch nur eine Frage des Geschmacks.

 

 

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