Jaguar XF AWD

Sportlicher Allradantrieb im Jaguar XF
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In der Natur ist der Jaguar jederzeit auf vier samtigen Pfoten unterwegs. Jetzt erweitert die gleichnamige Automarke britischer Herkunft die Familie ihres neuen Business-Modells Jaguar XF um eine weitere Version mit Allradantrieb. Neben den beiden V6-Benzinern wird die 4,95 Meter lange Limousine erstmals in Verbindung mit Dieselmotor und Vierrad-Traktion angeboten. Vom 6. Mai an steht der Jaguar XF 20d AWD bei den deutschen Händlern. Die Allrad-Version kostet mit automatischem Getriebe in der Ausstattungsstufe "Pure" ab 47.660 Euro. Der wie bisher offerierte XF 20d mit Hinterachsantrieb und Automatik kommt auf 45.060 Euro. Im Vergleich zu dem über die Hinterräder angetriebenen XF mit 2,0-Liter-Diesel erhöhen sich vor allem die Fahrsicherheit und die Traktion auf kritischem Untergrund. Das ist besonders bei dem mit hoher Leistung aufwartenden Turbolader-Diesel von Vorteil. Denn auf Schnee oder matschiger Straße können die Hinterräder des Hecktrieblers durchaus Mühe haben, mit der Kraftentwicklung des bulligen Diesels komfortabel umzugehen. Seine Leistung von 132 kW/180 PS sowie das kräftige Drehmoment von 430 Nm bei 1.750/min wird im AWD-Modell bedarfsgerecht auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Für die Verteilung der Motorkräfte ist eine elektronische Steuerung zuständig, die laut Jaguar für die Bewahrung des markentypischen Heckantrieb-Charakters sorgt. Damit soll der XF auch als AWD-Modell die gewohnte Sportlichkeit bieten.
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Technische Daten Jaguar XF 20d AWD

Dafür und für eine höhere Fahrsicherheit treibt Jaguar hohen Sensor- und Regelaufwand. Wie schon im Sportwagen F-Type arbeiten im sogenannten „IDD-Programm“ die dynamische Stabilitätskontrolle sowie das System zur Verteilung des Drehmoments und die Fahrsicherheitskontrolle zusammen. Mehrere Sensoren prüfen im Fahrbetrieb dynamische Faktoren. Erkennen die Traktionsschwierigkeiten wird ohne Kraftunterbrechung Drehmoment an die Vorderräder geschickt. Gleichzeitig kann zum Beispiel bei einer Tendenz zum Übersteuern durch die Kooperation der Systeme das Fahrzeug wieder stabilisiert werden. Dazu fügt sich das ASR-System: Die „Adaptive Surface Response“ erkennt die Fahrbahnbedingungen und passt daraufhin das Fahrverhalten an. Auf trockener Straße ohne Traktionsverluste wird im XF 20d AWD die gesamte Drehmomentmenge des Motors auf die Hinterachse geleitet.

Wie bisher überzeugt der XF laut Jaguar auch mit Allradantrieb durch dynamische Fahrleistungen. Die AWD-Limousine benötigt für den Standardsprint von Null auf 100 km/h in 8,4 Sekunden nicht spürbare 0,3 Sekunden mehr und erreicht statt 229 km/h nun maximal 222 km/h. Ein erträglicher Tribut an die höhere Fahrsicherheit unter schwierigen Bedingungen. Das gilt auch für den um 0,6 Liter höheren Dieselverbrauch. 4,9 Liter pro 100 Kilometer konsumiert die komfortable Business-Limousine im EU-Zyklus, Das entspricht einer CO2-Emission von 129 g/km. Der Tank fasst 66 Liter. Damit fährt der Jaguar XF 20d über tausend Kilometer auf vier Rädern.

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