Sportwagenmanufaktur verzichtet auf Rechtsstreit mit Ford
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Die Turner Sportwagen Manufaktur hat sich in Jim Turner Sportwagen Manufaktur umbenannt. Hintergrund ist ein Streit mit Ford. Der Kölner Autohersteller hatte die Markenrechte an der Bezeichnung „Turnier“ für seine Kombimodelle geltend gemacht und auf die mögliche Verwechslungsgefahr hingewiesen.

„Eingriff in die Markenrechte“

Ford hatte Anfang Januar 2008 auf einen „Eingriff in die Markenrechte“ hingewiesen und auf Umbenennung binnen einer Woche gedrängt. Auf eine erste Antwort von Jim Turner-Geschäftsführer Jim Vierling reagierte Ford mit einem Anwalt und einer 24-Stunden-Frist. „Das finanzielle Risiko war uns einfach zu hoch. Außerdem wollen wir uns nicht mit administrativen Dingen herumschlagen, sondern Sportwagen bauen“, sagt Vierling.

Details über „Jim Turner GTO“

Die kleine Sportwagenschmiede mit Sitz in Köln baut in Herschbroich am Nürburgring den Jim Turner GTO. Der lediglich etwas mehr als eine Tonne wiegende Sportwagen hat einen Gitterohrrahmen mit Kunststoffkarosserie. Als Mittelmotor kommen die Aggregate der Corvette C5 und C6 zum Einsatz. Das Getriebe stammt von Porsche. Das Leistungsspektrum des GTO beginnt bei 253 kW / 344 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in unter vier Sekunden. Auf Wunsch wird der Jim Turner GTO mit Gasantrieb ausgeliefert.

Service-Team in 12 Stunden vor Ort

Drei Fahrzeuge hatte die Sportwagenmanufaktur nach eigenen Angaben bereits an Kunden ausgeliefert. Die Produktion soll zunächst auf etwa 20 Exemplare pro Jahre beschränkt bleiben, „denn wir müssen die Kundenfahrzeuge ja auch pflegen und sichern dem Käufer zu, in Deutschland und den Benelux-Ländern innerhalb von zwölf Stunden mit einem Serviceteam vor Ort zu sein“, erläutert Jim Vierling.

Preisstruktur

Die Preise beginnen bei rund 90 000 Euro. Der Öffentlichkeit präsentiert wurde das Fahrzeug im September 2007 während der ADAC Nürburgring Classic. Turner ist ursprünglich ein ehemaliger kleiner Hersteller, der in den fünfziger und sechziger Jahren in England Straßensportwagen baute – unter anderem auch mit Ford-Motoren. Die Jim Turner-Manufaktur habe die Namensrechte, betont Geschäftsführer Vierling.

(ar/jri)

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