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Spritspartechnik der Zukunft – Energie aus Motorwärme

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Die Abwärme von Automotoren ist eine bislang noch kaum genutzte Energiequelle. BMW will sie künftig anzapfen und ist dabei nun nach eigenen Aussagen einen Schritt weiter gekommen.

Die Münchner verfolgen bei der Nutzung der Verbrennungswärme zwei Ansätze. Bereits im Prototypen-Einsatz unterwegs ist der sogenannte thermoelektrische Generator, eine Technik aus der Raumfahrt. Sie basiert darauf, dass bestimmte elektrische Leiter bei einer Temperaturdifferenz zwischen ihren beiden Enden eine elektrische Spannung erzeugen, die mithilfe der Lichtmaschine in Energie umgewandelt wird. Bisher war die erzeugbare Leistung mit 200 Watt jedoch relativ gering. BMW will nun den Wirkungsgrad deutlich verbessert haben und bis zu 600 Watt erzeugen. Dadurch muss der Motor weniger zur Stromerzeugung beitragen, wodurch sein Kraftstoffverbrauch um bis zu fünf Prozent sinken soll. Aktuell wird die Technik an Bord eines BMW X6 getestet.

Noch größere Einsparpotenziale soll der sogenannte Turbosteamer bieten. Bisher wird die Technik vor allem in Kraftwerken zur Erhöhung des Wirkungsgrads eingesetzt. BMW will sie langfristig auch beim Auto nutzen. Das Prinzip ist einfach: Mittels der Motorwärme wird eine spezielle Flüssigkeit in einem geschlossenen Kreislauf verdampft, um eine Expansionsmaschine anzutreiben. Diese wiederum erzeugt Strom für die Bordelektrik und entlastet so den Verbrennungsmotor. Auf Langstrecken soll so eine Kraftstoffersparnis von zehn Prozent möglich sein. In Serie gehen könnte der Turbosteamer in rund zehn Jahren.

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