Stoner dominiert ersten Testtag: Auch nach dem Sturz stark
Stoner dominiert ersten Testtag: Auch nach dem Sturz stark Bilder

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(motorsport-magazin.com) Casey Stoner mag am Sonntag gestürzt sein, doch das hinderte ihn nicht daran, am Montag in Brünn wieder Vollgas zu geben und am ersten Testtag eine klare Bestzeit hinzulegen. In 1:56.261 fuhr der Australier am Ende des Tages eine Zeit, die keiner auch nur annähernd erreichte. Valentino Rossi war als Zweitschnellster bereits eine Sekunde zurück. Der Italiener hatte die neuen Elektronik-Einstellungen an der Yamaha und neue Reifen unter die Lupe genommen.

Testrang drei ging am Montag an Toni Elias, der damit sein gutes Ergebnis vom Sonntag gleich einmal bestätigte. Rund 1,2 Sekunden hatte der Spanier auf die Bestzeit seines Markenkollegen verloren. Hinter ihm folgten Shinya Nakano und Chris Vermeulen, womit diesmal Bridgestone die Top Fünf gehörten. Bester Michelin-Fahrer war Colin Edwards als Sechster. Auf die Top Drei fehlten ihm drei Zehntel, auf Stoners Zeit 1,5 Sekunden. Alex de Angelis, Sylvain Guintoli, Jorge Lorenzo und Loris Capirossi schlossen die Top Ten, bestehend aus acht Bridgestone und zwei Michelin-Fahrern ab.

Allerdings muss dabei erwähnt werden, dass die Brünn-Tests traditionell weniger im Zeichen der Reifen, sondern mehr im Zeichen der Entwicklungen aus der Sommerpause stehen. Honda-Testfahrer Tadayuki Okada meinte nach Abschluss des Tages, dass Brünn aufgrund des Asphalts wohl eine einmalige Angelegenheit gewesen war. Der Japaner hatte sich vor allem auf den Motor mit pneumatischen Ventilen konzentriert, der nach seiner Meinung mittlerweile viel geschmeidiger bei der Kraftentwicklung geworden ist. Auch die Probleme bei der Traktion seien ausgemerzt, weswegen er den Motor mittlerweile auch Dani Pedrosa ans Herz gelegt habe, meinte der Japaner.

Pedrosa selbst hatte nur einen kurzen Arbeitstag, da er lediglich drei Vorderreifen zu probieren hatte und dann nach elf Runden wieder die Arbeit einstellte – ohne eine Verbesserung gefnden zu haben. Den neuen Motor wollte er gleich gar nicht probieren, da es aufgrund der Reifensituation in Brünn nicht viel Sinn gemacht hätte. Das will er in Misano nun nachholen. In der Zeitenliste lag der Spanier auf Rang 14, noch hinter Niccolo Canepa, Marco Melandri und Randy de Puniet. Das Ende des Feldes bildeten Kawasaki-Testfahrer Olivier Jacque, Andrea Dovizioso, James Toseland, John Hopkins und Okada.

Die Zeiten des ersten Testtages

1. Casey Stoner, Ducati – 1:56.261
2. Valentino Rossi, Yamaha – 1:57.332
3. Toni Elias, Ducati – 1:57.457
4. Shinya Nakano, Honda – 1:57.652
5. Chris Vermeulen, Suzuki – 1:57.742
6. Colin Edwards, Yamaha – 1:57.756
7. Alex de Angelis, Honda – 1:57.826
8. Sylvain Guintoli, Ducati – 1:57.859
9. Jorge Lorenzo, Yamaha – 1:57.979
10. Loris Capirossi, Suzuki – 1:58.177
11. Niccolo Canepa, Ducati – 1:58.204
12. Marco Melandri, Ducati – 1:58.325
13. Randy de Puniet, Honda – 1:58.568
14. Dani Pedrosa, Honda – 1:59.067
15. Olivier Jacque, Kawasaki – 1:59.130
16. Andrea Dovizioso, Honda – 1:59.172
17. James Toseland, Yamaha – 1:59.228
18. John Hopkins, Kawasaki – 2:00.414
19. Tady Okada, Honda – 2:00.735

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