Studie: Dem „Betonkrebs“ auf der Spur

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Den Schäden am Beton der Autobahnen ist eine Forschergruppe an der Ruhr-Universität Bochum auf der Spur. Unter der Leitung von Professor Rolf Breitenbücher untersuchen Bauingenieure den Einfluss chemischer Reaktionen (Alkali-Kieselsäure) auf die Lebensdauer der Betondecken.

Mikrorisse durch Verkehrsbeanspruchung

In diesen entstehen durch die Verkehrsbeanspruchung feinste Mikrorisse. Durch sie dringen im Winter sogenannte Alkalien aus den Taumitteln in den Beton ein und vergrößern die Risse. Dann beginnt der „Betonkrebs“ und weitere Schäden sind programmiert. Die Forschergruppe möchte die Zusammenhänge der Schadensmöglichkeiten herausfinden und entdecken, in welchem Umfang die einzelnen Ursachen am Gesamtschaden beteiligt sind. Die aus der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse können dann auch beim Bau von Meeres-Windkraftanlagen eingesetzt werden. Diese unterliegen einer ähnlichen Beanspruchung wie die Autobahnen durch den Schwerverkehr. Die Betonfundamente werden durch die Rotorbelastung beansprucht und sind gleichzeitig den Alkaliangriffen durch das Meerwasser ausgesetzt.

 

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