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Stunde eins: BMW kündigt kompakten i3-Stromer noch für Mitte November an
Stunde eins: BMW kündigt kompakten i3-Stromer noch für Mitte November an Bilder

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BMW i3: Der neue Stromer ist kompakte knapp vier Meter lang und baut höher. Bilder

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BMW i3: So sieht der fünftürige Viersitzer von der Seite aus. Bilder

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BMW i3: Modellschriftzug auf der Heckklappe. Bilder

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BMW i3: Der Elektromotor sitzt unmittelbar über der angetriebenen Hinterachse. Bilder

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BMW i3: Ins Gepäckabteil passen 260 bis 1100 Liter hinein. Bilder

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BMW i3: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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BMW i3: E-Drive-Schriftzug auf der Heckklappe. Bilder

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BMW i3: Blick auf den mittleren Armaturenträger mit dem zweiten Bordmonitor. Bilder

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BMW i3: Blick durch den Lenkradkranz auf den etwas kleinen Bordmonitor dahinter. Bilder

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BMW i3: Blick ins übersichtlich gestaltete, futuristische Cockpit. Bilder

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BMW i3: In die Außenspiegel sind schmale Blinkleisten integriert. Bilder

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BMW i3: Moderne Leuchteinheit mit LED-Tagfahrlicht vorn. Bilder

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BMW i3: Unter der Haube vorn ist das Ladekabel untergebracht. Bilder

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BMW i3: Das Markenlogo sitzt vorn über der markentypischen Doppelniere. Bilder

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BMW i3: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Der i3 ist der erste rein elektrische angetriebene Großserien-BMW. Bilder

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Amsterdam – Bei Autoschauen traten sie als Duo immer wieder gemeinsam auf. Jetzt prescht der kompakte i3 vorübergehend vor, geht als das erste rein elektrisch angetriebene Großserienmodell der BMW-Gruppe Mitte November zum Einstiegspreis ab knapp unter 35 000 Euro an den Start. Den Sportwagen-Stromer i8 schieben die Münchner dann aller Voraussicht nach im zweiten Quartal des nächsten Jahres nach.

„Beginn einer neuen Ära“[foto id=“485914″ size=“small“ position=“right“]

Projektleiter Andreas Feist erinnert bei der Fahrvorstellung in Amsterdam an die Stunde null, als 2007 alles begann. Es hat parallel zur Entwicklung des Konzepts und der Technologie Feldstudien zur Nutzung von Elektroautos im Alltagsverkehr mit über 1000 Teilnehmern und rund 32 Millionen Testkilometern gegeben. Mini E und BMW Active E rollten zwischenzeitlich über die Straßen. Aus dem mit mehr als drei Milliarden Euro veranschlagten Projekt i ist schließlich die Marke BMW i geworden. „Mit der Einführung des i3„, sagt Feist, „beginnt für uns eine neue Ära.“

Aus karbonfaserverstärktem Kunststoff

Der in Leipzig vom Band laufende Viersitzer kommt schon äußerlich ziemlich futuristisch daher, ist knapp unter vier Meter lang, baut höher. Kurze [foto id=“485915″ size=“small“ position=“left“]Überhänge und größere Fensterflächen fallen auf. Eine B-Säule fehlt. Die Türen öffnen gegenläufig: Wer allerdings hinten aussteigen will, muss erst warten, bis die Tür vorne aufgemacht worden ist. Leer bringt der i3 unter 1200 Kilo auf die Waage. Die Fahrgastzelle ist aus karbonfaserverstärktem Kunststoff. Man sitzt zwar etwas höher, aber der Fahrzeugschwerpunkt, gut fürs Handling, liegt tiefer. Dank bald 2,6 Meter Radstand ist selbst im Fond noch ordentlich Platz vorhanden.

Mit natürlich bearbeiteten Materialien

Das Gepäckabteil fasst 260 bis 1100 Liter. Im luftigen Innenraum mit dem Instrumentenkombi und dem Kontrolldisplay, beide als freistehende Bordmonitore ausgeführt, ist der Anteil an natürlich bearbeiteten Materialien, an Recycling-Werk- und nachwachsenden Rohstoffen der Nachhaltigkeits-Philosophie entsprechend höher. Ausstattungsmäßig gibt es vier Linien. Standard sind unter anderem LED-Tagfahrlicht, Klimaanlage, Lederlenkrad, Parkabstandskontrolle und Navigation mit dynamischer Reichweitenanzeige. Das Vernetzungssystem bietet i-spezifische Funktionen. Moderne Elektronikhelfer sind lieferbar.

Vom Start weg 250 Newtonmeter[foto id=“485916″ size=“small“ position=“right“]

Die Technik stammt von BMW. Der unmittelbar über der Hinterachse sitzende Elektromotor leistet 125/170 kW/PS. Die Energie holt er sich aus einem Lithium-Ionen-Hochvoltspeicher mit einer Kapazität von 18,8 Kilowattstunden. Vom Start weg stehen 250 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Ein einstufiges Automatikgetriebe mit fester Übersetzung überträgt die Kraft auf die Hinterräder; der Gangwahlschalter sitzt an der Lenksäule. In der Spitze schafft der i3 Tempo 150. Die Reichweite im Alltagsverkehr gibt BMW mit 130 bis 160 Kilometern an, „erweiterbar durch Aktivierung des Eco-Pro- oder Eco-Pro-Plus-Modus um jeweils 20 Kilometer“, rechnet i3-Produktmanagement-Leiter Oliver Walter vor.

Auch Reichweiten-Verlängerer möglich

Wer will, kann für 4500 Euro noch einen Reichweiten-Verlängerer in Form eines 25/34 kW/PS starken Zweizylinder-Benziners dazu ordern. „Dann“, so Walter, „können Sie sogar rund 300 Kilometer schaffen.“

[foto id=“485917″ size=“small“ position=“left“]Verschiedene Lademöglichkeiten

Das Ladekabel zum Anschluss an die Haushaltssteckdose ist Serie. Die Akkus statt in acht Stunden in 30 Minuten zu 80 Prozent nachzuladen, kostet 1590 Euro extra, die Wallbox für die Garage zu Hause 895 Euro.

Sportlich-komfortables Fahrgefühl

Alles in allem: Schon der Heckantrieb sorgt für sportliches Fahrgefühl. Das Handling ist agil, der Fahrkomfort hoch. Die elektromechanische Servolenkung gibt gute Rückmeldung von der Straße. Geht der Fuß vom Gas, ist der Bremseffekt stark. Mittels dieser Rekuparation gewinnt der i3 Energie zurück, speist sie in die Batterie ein. Wer besonders vorausschauend fährt, könnte es sogar schaffen, den Stromer, der jetzt für die Stunde eins der reinen Elektromobilität bei BMW steht, größtenteils nur mit einem Pedal zu bewegen

Datenblatt: BMW i3
Motor Hybrid-Synchron-Elektromotor
Leistung 125/170 kW/PS
Maximales Drehmoment 250 Newtonmeter
Beschleunigung 7,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 150 Stundenkilometer
Batterie Lithium-Ionen
Energiekapazität 18,8 Kilowattstunden
Stromverbrauch: 12,9 Kilowattstunden pro 100 KilometerReichweite je nach Modus 130 bis 200 Kilometer
Preis 34 950 Euro

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