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Suzuki macht Leistungswettrüsten „bewusst nicht mit“ / Neues beim Swift, Celerio kommt
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Als Marine-Außenborder finden sich unter anderem DF20A und DF15A im Programm. Bilder

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... genauso wie mit Marine-Außenbordmotoren. Bilder

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Auch mit ihren Motorrädern sind die Japaner hierzulande vertreten ... Bilder

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Zu den aktuellen Änderungen gehört das Eco-Paket für den Comfort-Swift. Bilder

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Der Swift war im ersten Halbjahr 2014 der meistverkaufte Suzuki in Deutschland. Bilder

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Eltville – Autos, Motorräder, Marine – auch in Deutschland ist Suzuki breiter aufgestellt. Beim Markentag jetzt in Eltville haben die Japaner ihre aktuellen Neuerungen und Zahlen vorgestellt.

Start zum Jahresende

Danach führen Swift und der neue SX4 S-Cross intern die Liste der hierzulande meistverkauften Suzuki-Modelle an. Für Jahresende kündigt Sprecher Jörg Machalitzky die Einführung des neuen Celerio an. Der zwischen Alto und Splash positionierte Kleinwagen kommt in der Länge auf 3,6, beim Radstand auf etwas über 2,4 Meter. Das Ladevolumen gibt Suzuki mit 254 Litern an, ausreichend immerhin für den Normaleinkauf.

Mit Dreizylinder-Benziner

Als Motor ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 50/68 kW/PS und 90 Newtonmetern Drehmoment vorgesehen, der sich im Verdichtungsverhältnis unterscheidet. Für den Motor mit der geringeren Verdichtung finden sich 99 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer im Datenblatt, für den mit der größeren lediglich 85.

Zusätzliche Optionspakete

Produktmarketing-Mann Markus Westermann weist auf die Neuerungen beim Swift hin, der in vier Ausstattungen angeboten wird. Schaltpunkt- und Reifendruckkontrollanzeige gehören dazu. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Optionspakete für die zwei mittleren Ausstattungslinien und mit Ausnahme des Sport gegen Aufpreis eine Zweifarbenlackierung.

Für die Sicht und die Umwelt

Im Sicht-Paket für den Club-Swift sind jetzt LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer und Tempomat enthalten; den Aufpreis beziffert Westermann auf 300 Euro. Das Eco-Paket für aufpreispflichtige 400 Euro für den Comfort-Swift umfasst die verbrauchseffizientere Motorisierung mit spezieller Einspritzung samt günstigerer Getriebeübersetzung und eine bessere Aerodynamik durch eine zehn Millimeter tiefere Karosserie.

Beim Verbrauch eine Vier vorm Komma

Mit spritsparender Stopp/Start-Technik soll sich der 69/94 kW/PS starke 1,2-Liter-Swift-Comfort zumindest laut Datenblatt im Mix beim Verbrauch mit 4,9 Litern begnügen, was einem Kohlendioxid-Ausstoß von 113 Gramm pro Kilometer entspricht, das Pendant mit 66/90 kW/PS und Eco-Paket sogar mit nur 4,3 Litern und lediglich 99 Gramm. Beide Swift sind in der Spitze 165 Stundenkilometer schnell.

Mit Aufpreis

Die Baureihe startet preislich bei 11 190 Euro. Die Aufpreise für die Ausstattungslinien Club und Comfort beziffert Westermann auf 2300 und 1800 Euro, den für den Zweifarbenlack inklusive Metallic auf 720 Euro.

Eigener Weg

Mit Blick auf die neue V-Strom 1000 ABS weist Suzukis Motorrad-Spezialist Gerald Steinmann auch auf deren Leistung hin. Die Antwort auf die „Nur-100-PS“-Frage sei einfach: „Weil wir bei der Entwicklung den Fahrer und seine Anforderungen in den Mittelpunkt gestellt haben“, betont Steinmann: „Genau deshalb haben wir einen eigenen Weg eingeschlagen und machen das Leistungswettrüsten bewusst nicht mit.“

Was schon Colin Chapman wusste

Den Ansatz der neuen Maschine bringt der Suzuki-Mann mit einem Zitat des Rennfahrers Colin Chapman auf den Punkt, wonach mehr Leistung einen zwar auf der Geraden, weniger Gewicht aber überall schneller mache. Die leer 228 Kilo schwere V-Strom 1000 ABS findet sich mit 12 290 Euro in der Preisliste. Die Gladius 650 ABS ist aktuell ab 5990 Euro zu haben, die Burgman 400 ABS ab 7290 Euro und die Hayabusa mit dann aber doch 145/197 kW/PS ab 14 490 Euro.

Die ersten in der 20/15-PS-Klasse

Bei Suzukis DF20A und DF15A handelt es sich um neue Marine-Außenbordmotoren der Marke mit effizienterem Verbrennungssystem und Kraftstoffeinspritzung ohne zusätzliche Batterie. „Es sind dies die weltweit ersten in der 20- beziehungsweise 15-PS-Klasse“, erläutert Axel Fischer, wobei der transportable DF15A, der 1800 Euro kostet, als erstes Vier-Takt-Modell seiner Klasse laut dem Verkaufschef auch ohne Führerschein gefahren werden dürfe. Der geringere Spritverbrauch summiert sich nach Angaben Fischers auf 30 Prozent. /Fotos: Grebe

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