Dacia Duster dCi 110

Test Dacia Duster dCi 110 4×4 – Schuster, bleib bei deinen Leisten
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Durch die clevere Positionierung als Anti-Prestige-Objekt hat sich der Dacia Duster zur festen Größe am deutschen Markt entwickelt. Unser aktueller Testwagen zeigt auch, warum Dacia mit dieser Marketingstrategie am besten fährt.
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Konkurrenzlos günstig

Ab 10.690 Euro kann man in Deutschland Besitzer eines brandneuen SUV werden, denn genau so viel verlangt Dacia für das Basismodell des Duster. Auch wenn Dacia auf den undurchsichtigen Dschungel an Ausstattungsoptionen und Paketen zum größten Teil verzichtet, lässt sich der Duster mit so ziemlich allen wichtigen Details ausstatten. Vollausstattung bedeutet im Falle unseres 100-PS-Diesel-Dusters immerhin Allradantrieb, Tempomat, Klimaanlage, Ledersitze, Navi, Einparkhilfe hinten und Leichtmetallfelgen, was den Preis des Duster auf 19.369 Euro treibt. In Anbetracht der Ausstattung und im direkten Vergleich mit ähnlich großen Konkurrenten nicht viel. Vierzehn Tage mit dem Dacia Duster und ein etwas genauerer Blick auf den günstigen Crossover zeigen jedoch: Schuster, bleib besser bei deinem Leisten.

Dacia Duster Interieur: Mehr Schein als Sein

An sich liefert Dacia beim Duster solides Handwerk, der scheinbare Touch von Luxus des Duster mit Lederausstattung zeigt sich jedoch schnell als genau das: mehr Schein als Sein. Unter der zunächst schick wirkenden Kuhhaut stecken nämlich schlichte Schaumstoffsitze. Im Alltag stört das nicht unbedingt, auf langen Strecken meldet sich jedoch der Rücken. Ähnlich sieht es beim doppelten Boden im Kofferraum aus, der bei umgeklappter Rückbank die entstehende Lücke überbrücken soll. Hier wurde schlicht eine Spanplatte mit Filz beklebt. Beim Herausnehmen – was zugegeben vermutlich sehr selten der Fall ist – kann man sich hier böse die Finger einklemmen. Kurios muten auch die Türen an, in denen zwei verschiedene Teile verbaut wurden, die beide Aufnahmen für elektrische Fensterheber aufweisen. Eines wurde einfach mit einer Blende „blind“ gelegt. Aus welchen beiden Renault-Fahrzeugen hier wohl geborgt wurde? Weiteres Beispiel: das Navi von LG. Technisch ist dieses besser als viele hauseigenen Modelle anderer Hersteller. Es konnte jedoch bauartbedingt nur so tief eingebaut werden, dass man sich fast den Hals verrenken muss, um so tief unten noch etwas zu erkennen, vor allem während der Fahrt. Letzter Kritikpunkt: der Rückspiegel innen. Der fängt bei einer bestimmten Drehzahl zwischen 2.000 und 3.000 U/min an zu vibrieren, dass man nach hinten nur noch stark verschwommen sieht. Dies war sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn, zwischen 150 und 160 km/h zu beobachten.
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Solider Fahrleistungen des Dacia Duster dci 110

Damit wären wir auch beim eigentlich wichtigen Thema, den Fahreigenschaften und am Ende der Kritik. Mögen die eben erwähnten Komfort-Details noch so aufgesetzt wirken und nicht recht zum Dacia Duster passen, die Fahreigenschaften sind mehr als ordentlich. Dank 240 Nm Drehmoment ist der Duster mit seinem 109 PS starken 1.5-Liter Diesel sogar recht spritzig unterwegs. Das Fahrwerk schluckt Schlaglöcher und Unebenheiten der Straße überraschend gut, ohne dass einem bei flotter Kurvenfahrt sofort die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Zudem erreicht der Duster Tempi, die man ihm kaum zugetraut hätte. 168 km/h sollen es laut Datenblatt sein, der Tacho rennt jedoch auch darüber hinaus bis annähernd 180 km/h. Dazu bietet der Dacia Duster viel Platz für Passagiere und Gepäck und mit 6,0 l/100 km einen Verbrauch, der sich auch im Alltag erfreulich nah am Normwert (5,2 l/100 km) bewegt.
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Fazit

Der Dacia Duster mag viel sein, ein hochwertiges Auto ist er nicht. Da helfen auch Ledersitze und ein Navi mit großem Bildschirm nicht weiter. Innen sieht man dem Duster an, dass er mit sehr spitzem Bleistift kalkuliert und entwickelt wurde und viele Teile älterer Renault-Geschwister aufträgt. Erfreulicherweise wurde jedoch nicht am Wesentlichen gespart, als Fortbewegungsmittel macht der Dacia Duster eine sehr gute Figur. Der getestete Diesel kann sowohl in Sachen Kraftentfaltung als auch beim Verbrauch voll überzeugen. Dank Kühlergrill im schicken Wabenmuster, konturierten Scheinwerfern mit Tagfahrlicht und angedeutetem Unterfahrschutz ist der Crossover zum Facelift 2014 auch recht ansehnliche geworden. Der Schuster sollte also dennoch bei seinen Leisten bleiben, denn beim Versuch einen auf hochwertig zu machen, verpatzt Deutschlands günstigstes SUV die Kür. Seine Pflichtaufgaben erfüllt der Rumäne dank solider Renault-Technik jedoch tadellos.

Technische Daten Dacia Duster dCi 110 4×4

Fünftüriger Crossover
Länge/Breite/Höhe (m): 4,32/1,82/1,68
Radstand (m): 2,67
Motor: Vierzylinder Turbo-Diesel
Hubraum: 1.461 ccm
Leistung: 80 kW/109 PS
max. Drehmoment: 240 Newtonmeter
Höchstgeschwindigkeit: 168 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:
12,9 s
Test-Verbrauch: 6,0 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 5,2 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 135 g/km
Schadstoffklasse: Euro 5
Energieeffizienzklasse: C
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.395 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.875 kg
Kofferraumvolumen: 408 – 1570 l
Basispreis ab 10.690 Euro
Preis Testwagen: 19.839 Euro
Voraussichtliche Kosten pro Jahr
Steuer: 222 Euro
Kraftstoff*: ca. 1.215 Euro
*Kraftstoffkosten bei 1,35 Euro/Liter Diesel und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

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Steini

Juli 25, 2016 um 1:27 pm Uhr

Horrido Martin, schon mal versucht einem nicht Jäger die Jagd zu erklären? Das ist ein sinnloses Unterfangen. Genau so ist es einem nicht Daciafahrer zu erklären dass der Duster ein Tolles Auto ist. Die 1,5 DCI 110-Maschine wird sogar in die A-Klasse verbaut 😉 Aber Angbot und Nachfrage. Je geringer die Nachfrage um so günstiger das Angebot. Lass die mal ihre teueren Schleudern fahren… Somit haben wir stets einen preiswerten Duster.
Guter Anblick und fette Beute. Waidmännische Grüße, Steini

Jupp

März 10, 2016 um 11:04 pm Uhr

Ich fahre seit 8 Jahren einen Logan MCV und werde jetzt auf den Duster umsteigen. den MCV wird mein Sohn weiter fahren. ich bin mit dem Auto immer sehr zufrieden gewesen und behaupte sogar, das ein Dacia eigentlich der ware VOLKSWAGEN ist. Das Preis/Leistungsverhältnis bei diesen Autos ist einfach unschlagbar. Der MCV liegt wie ein Brett auf der Straße, es klappert auch nach 8 Jahren noch nichts und die Unterhaltungs-und Reparaturkosten (wenn den überhaupt Reparaturen anfallen) sind unschlagbar niedrig. Und diese Eigenschaften erwarte ich auch von dem Duster. Ich denke, ich werde nicht enttäuscht werden. All denen, die hier ohne jemals auch nur einmal mit diesem Auto gefahren zu sein, aber nur schlecht davon reden und blöde Komentare los lassen, kann ich nur sagen! Probiert es aus und ihr werdet sehen, daß es gar nicht so schlecht ist, wie ihr meint. Auch wenn vielleicht etwas mehr Plastik verbaut ist, als bei anderen Marken, heist das noch lange nicht, daß das schlecht sein muß. Auf jedenfall rechtfertigt der viel höhere Preis von anderen Marken nicht die meist nicht wirklich viel hochwertigere Ausstattung dieser. Und ich sehe immer nur die Premiummarken mit Panne am Straßenrand stehen, Aber noch nie einen Dacia. Und! Was bürgt jetzt für Qualität!

Nörgler

Januar 19, 2016 um 12:13 pm Uhr

@Martin,
der Duster ist kein Auto, das ist eine Zumutung! Außer man mag den Charme der 90iger Jahre und legt keinen Wert auf Innovation, dann könnte man mit der französichen Resterampe sehr zufrieden sein. oder wie heißt das, wenn man nach einer Entschuldigung für den Kauf sucht?

Martin

Januar 18, 2016 um 7:41 pm Uhr

Hallo!!!!!!!

Ich Fahre jetzt seit fünf Jahren einen Duster!! Bin Jäger, und ich muß es einfach mal sagen!!! Der Duster ist ein Suppperrrr Auto!!! Preis – Leistung ist voll In Ordnung!!! Habe noch keine einzige Reperatur gehabt!! Was ich mit meinem VW den ich davor gehabt habe, nicht behaupten kann!!! Vom Preiß gar nicht zu reden!!! Also ihr nörgler und Kritiker!!!!! Ich fahre gerne Duster, und kaufe mir wieder einen!!! Soll mir mal einer erklären, was er für diesen Preis , und dieser Ausstattung, für ein anderes Auto bekommt!!!!!!!!!!

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