Peugeot 208

Test Peugeot 208 Facelift – Kleinwagen bekennt Farbe

Genf 2015: Peugeot 208 geht runter auf drei Liter Bilder

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Peugeot bringt Struktur in die Kleinwagen-Klasse. Nach einem Facelift debütiert im 208 in Juni der sogenannte "Strukturlack" in zwei Farbtönen. Die Weltneuheit wechselt je nach Lichteinfall zwischen Matt und Seidenmatt und kostet mit 680 Euro deutlich weniger als bisher angebotene Nachrüstlösungen. Außerdem hat Peugeot mit dem 208 BlueHDi 100 jetzt ein echtes Drei-Liter-Auto im Portfolio. Die Franzosen sind erkennbar stolz auf ihre neue Lackierung, die in den Farbtönen Ice Grey und Ice Silver angeboten wird. Erste Beurteilung: Schaut wirklich gut aus und sorgt beim speziell an Front und am Heck aufgefrischten 208 für einen ganz speziellen Auftritt. Vor allem, wenn der Waschanlagen-feste Lack zusammen mit einem der ebenfalls neuen Farb-Ausstattungspaket namens "Menthol White" oder "Lime Yellow" geordert wird.
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Motoren des Peugeot 208 überarbeitet

Äußerlichkeiten sind wichtig, das wissen Auto-Experten nur zu genau. Aber bedeutender als der Lack sind doch die technischen Neuheiten. Beim 208 hat Peugeot den 1,6 Liter-Diesel so weit modifiziert, dass die 73 KW/99 PS starke Variante auf einen Normverbrauch von nur 3,0 Litern Diesel pro 100 Kilometer kommt, was einem CO2-Ausstoß von 87 g/km entspricht. Dieser Geiz beim Verbrauch geht Hand in Hand mit ansprechenden Fahrleistungen: null bis 100 km/h in 10,7 Sekunden, maximal Spitze: 187 km/h. Außerdem wird der Selbstzünder noch in einer 88 kW/120 PS starken Version angeboten, die im Schnitt 3,6 Liter Diesel schluckt und 190 Sachen schnell ist.

Bei den Benzinern reicht die Bandbreite von 50 kW/68 PS bis 121 kW/165 PS, die Normverbräuche liegen zwischen 4,4 Liter und 5,6 Litern Super je 100 Kilometer. Die 153 kW/208 PS starke GTI-Version steht bereits in den Startlöchern. Bei ersten Testfahrten mit der 81 kW/110 PS-Version mit Fünfgang-Handschaltung zeigen sich die Dreizylinder mit 1,2 Liter Hubraum willig und munter. Optional ist für 1 250 Euro extra eine Sechsgang-Wandlerautomatik erhältlich. Mit dezentem Knurren arbeitet sich der kleine Motor zügig das Drehzahlband hoch, die Maximalleistung beträgt 5 500/min, das maximale Drehmoment liegt schon bei 1 500/min an. Das ermöglicht niedrigtouriges, spritsparendes Fahren und sorgt bei Bedarf für spontane Kraftentfaltung. Die überarbeitete Automatik liefert einen sanften Gangwechsel, wenn sie nicht gehetzt wird.

Fahreindruck Peugeot 208

Das Fahrwerk des kleinen Peugeot verarbeitet auch schnelle Passagen auf schlechtem Untergrund mehr als passabel. Die Lenkung vermittelt genau die richtige Rückmeldung aus der Kurve. Angenehm zu bedienen ist das kleine Lenkrad. Das hoch gesetzte Kombiinstrument und der Sieben-Zoll-Touchscreen sind gut abzulesen und sinnvoll platziert. Positiv fallen in der Ausstattungsstufe "Allure" auch die Materialien im Innenraum auf: die sind schick und fühlen sich gut an. Neu ist das Notbrems-System "Active City Brake", das den 208 notfalls bis Tempo 30 selbsttätig zum Stehen bringt, ehe es kracht. Außerdem gibt es einen Einpark-Assistenten, eine Rückfahrkamera und die Möglichkeit, das Smartphone aufs 208-Display zu spiegeln. Die Preisliste für den 208 beginnt bei 12 400 Euro für den eher mager ausgestatteten, dreitürigen Basis-Benziner. Der stärkere Diesel kostet als "Allure" ab 20 200 Euro, zwei zusätzliche Türen schlagen mit 750 Euro zu Buche.
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Bewertung

Plus: Gut verarbeiteter, schicker und fahraktiver Kleinwagen, günstiger Verbrauch
Minus: Viele Sonderausstattungen sind nur für die feineren Versionen lieferbar

Technische Daten Peugeot 208 Allure 110 Stop & Start

Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen
Länge/Breite/Höhe (m): 3,97/1,66/1,46
Radstand (m): 2,54
Kofferraumvolumen: 285 Liter – 1 076 Liter
Wendekreis (m): 11,2
Leergewicht: 1.225 kg
max. Zuladung: 387 kg
Tankinhalt: 50 Liter
Motor: 1,2-Liter-Dreizylinder-Reihenbenziner mit 81 kW/110 PS bei 5 500/min, Frontantrieb, manuelles 5-Ganggetriebe, max. Drehmoment: 205 Nm bei 1 500/min, 0-100 km/h: 9,6 Sek., Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h, Normverbrauch: 4,5 Liter Super auf 100 km, CO2-Emission: 103 g/km, Preis: 18 750 Euro.

 

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