Seat Ibiza Facelift

Test Seat Ibiza Facelift 2016 – Ich sehe was, was Du nicht siehst.

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Wenn ein Hersteller ein Facelift ansetzt, hat das Modell meist seine besten Zeiten hinter sich. Der Premierensekt ist schon lange schal und der Verkauf des in die Jahren gekommenen Mobils stockt meist ein wenig. Dann erfolgt das immer gleiche Prozedere: Ein paar neue Stoßfänger an Front und Heck, einige Retuschen an den Leuchten und ein paar frisch designte Alufelgen sollen helfen, die Verkaufszahlen für die letzte Runde bis zum Modellwechsel wieder ins Lot zu bringen. Das Seat beim Ibiza nun andere Wege geht, verblüfft angesichts dieser Praxis. Der Seat Ibiza kommt nämlich im Jahrgang 2016 nahezu ohne optische Retuschen aus.

Botox? Nein, danke

Anders, als andere Hersteller hat Seat bei der Überarbeitung das Karosseriedesign nicht angefaßt. Es sind vielmehr zahllose Detailverbesserungen, wie schmalere Spalte und eine spürbare Steigerung der Karosseriequalität die das Auto besser, als seinen Vorgänger machen. Das nun die Scheinwerfer auch in der Basisausführung die offenbar obligatorische Lichterkette aus LED-Leuchten tragen dürfen, ist eher eine Randnotiz wert. Etwas mehr Aufmerksamkeit erhielt hingegen der „ST“ genannte Kombi, der sich über eine neue Heckschürze und ein paar frische Heckleuchten freuen darf. Doch auch, wer den Nachbarn unbedingt zeigen möchte, das es für ein Seat Ibiza Facelift 2016 gereicht hat, kann dies tun. Seat offeriert nun farbige Elemente für Aussenspiegel, Alufelgen und den Rahmen des Kühlergrill. Offenbar ein Zugeständnis an die Lifestylefraktion, die bei anderen Herstellern mehr Beachtung findet.
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Innere Werte

Weitaus sichtbarer als bei der äußeren Karosseriegestaltung sind die Veränderrungen im Innenraum des renovierten Ibiza. Seat hat sich den erfolgreichen Leon als Vorbild genommen und nahezu das komplette Interieur angeglichen. So stammt der Tachoeinsatz mit schicken LED-Anzeigen für Tankinhalt und Kühlwassertemperatur ebenso aus dem Leon, wie auch das sich hochwertig anfühlende Multifunktionslenkrad. Dazu spendierte man dem Ibiza 2016 endlich eine Schalttafel mit einer Soft-Oberfläche und kümmerte sich auch um die Sitze. Schade nur, dass man dabei offenbar vergaß, dass es jenseits von Spanien auch Menschen mit mehr als 1,70 Meter Körpergröße gibt, denn die Sitzflächen sind nach wie vor zu kurz. Und wo wir schon beim Meckern sind, soll auch nicht verschwiegen werden, dass die Controller bei den hinteren Türverkleidungen den Ausstattungsabhängigen Stoffspiegel der Einfachheit halber ganz einsparten und diese nur noch in schwarz daherkommt. Ein bedeutenderer Nachteil ist mitunter die Mittelarmlehne, die vor allem größere Fahrer auch in hochgeklapptem Zustand beim Schalten behindert. Kleinkram zwar, doch wie immer, wenn es eigentlich nichts zu meckern gibt, sucht man das Haar in der Suppe. Das eigentliche Highlight der Renovierung ist aber das Entertainment System des Seat. Mit Apple Car Play kommt nun endlich eine optimale Smartphone Anbindung ins Auto. Am Bildschirm des Autoradios kann der Fahrer nun diverse Inhalte seine Telefons einsehen und über die vertrauten Apps bedienen. Das Telefon bleibt dabei in der Mittelkonsole. Dank der auf dem Telefon laufenden Navigation ist diese somit auch immer an Bord, was die Anschaffung des teuren Navigationsgerätes von Seat eigentlich überflüssig macht. Greift man dennoch zu, erhält man nun endlich ein zeitgemäßes Gerät, dem es im doch nun tatsächlich gelingt, die Weganweisungen vor Erreichen der Abzweigung anzukündigen. Weshalb Seat allerdings bei der aktuellen Überarbeitung davon absah, das Modell mit den üblichen Assistenzsystemem aufzurüsten kann nicht nachvollzogen werden. Der Volkswagen Konzern hält alle gängigen Systeme in seinem Baukasten vor und auch Kunden des unteren Segments hätten bisweilen Interesse an Nettigkeiten, wie einem Lane Assist oder einem Abstandsgeregeltem Tempomat.
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