Seat Leon Cupra

Test Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz

Test Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz Bilder

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Früher war alles besser. Da sah man einem Auto noch an, ob es schnell ist oder nicht. Heute bucht man sich eine S-Line hier oder ein R-Design da dazu und schon erkennt keiner, dass der Wagen eigentlich eine Krücke ist. Genau anders herum liegt der Fall beim Seat Leon. Der sieht bereits in der Basis flott aus. Da kann es schnell passieren, dass man aus Gewohnheit dem flott aussehenden, roten Flitzer wenig Beachtung schenkt, bis er mit einem Affenzahn an einem vorbei schießt. Das Letzte was man dann vom ihm sieht, sind zwei große Endrohre und ein Schriftzug am Heck auf dem Steht: Cupra.Test Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz

Kaum zu erkennen

Für alle Unwissenden: Cupra ist kein Tier sondern die Kurzform für „Cup Racer“ und genau das ist dieser Leon auch. Ein Rennwagen für die Straße. Optisch muss man nämlich ganz genau hinschauen, um den Cupra vom normalen Leon zu unterscheiden. Denn lediglich Front und Heckschürze wurden beim sportlichsten Leon angepasst, wobei diese auch bei der Ausstattungsvariante FR zum Einsatz kommen. Von dieser setzt sich der Cupra nur marginal ab. So verfügt nur der Cupra über Endrohre links und rechts, zudem zieren Rennflaggen-Plaketten an Front und Heck. Die Frontschürze ist beim Cupra um das Nummernschild herum schwarz lackiert, um den unteren Grill größer erscheinen zu lassen. Zu guter Letzt steht auf dem Kofferraum-Deckel eben Cupra statt dem üblichen Leon.

Auch im Inneren eher dezentTest Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz

Auch im Innenraum setzt Seat beim Cupra auf Understatement. Die Sportsitze im Cupra bieten zwar guten Seitenhalt, bleiben aber vor allem bequem. Auf den Rückenlehnen prangt das Wort Cupra und in Lenkrad und Schaltknauf ist das typische Rennflaggen-Symbol eingelassen. Ansonsten wirkt der Seat Leon Cupra jedoch auch von Innen eher wie ein normales Auto als ein feuriger Kompakt-Sportler. Zunächst bin ich auch beim Fahren irritiert, denn auch hier benimmt sich der Seat ausgesprochen entspannt und gelassen. Wo versteckt sich hier bitte der Wagen, der mit 7:85:44 als schnellster Fronttriebler um die Nordschleife gebügelt ist?

Den Cupra scharf schalten

Die Antwort gibt ein kleiner Schalter in der Mittelkonsole, auf dem beim Betätigen das bekannte Rennflaggen-Symbol orange aufleuchtet. Jetzt ist der Cupra scharf gestellt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich hängt der Spanier extrem giftig am Gas, rubbelt und holpert bei den ersten Anfahrversuchen vor lauter Kraft über den schlechten Straßenbelag. Zudem ist (endlich) der knurrige 2.0-Liter TSI-Motor deutlich im Innenraum zu hören. So wird aus Dr. Jekyll schnell Mr. Hyde.

Die Gier nach KurvenTest Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz

Also raus aus der Stadt und ab auf die Bahn. Dort erlebe ich sofort die Kehrseite der unspektakulären Optik des spanischen Kampfstiers. Gerade als ich dem Seat die Sporen geben will, setzt sich ein dicker Kombi vor mich. Der beschleunigt zwar recht flott, doch selbst bei 180 km/h scheint der Cupra noch mit den Hufen zu scharren. Das hat offenbar auch mein Vordermann gemerkt und fährt rechts rüber.

Etwas ungläubig schaut der zu mir rüber, als der kompakte Spanier seinen teuren Kombi förmlich stehen lässt. Durch sein hohes Drehmoment musste ich ab Tempo 120 nicht mehr schalten. Bei 250 km/h erwarte ich eigentlich die elektronische Fangleine, doch der feurige Spanier rennt immer weiter, bis der Tacho bei 270 km/h verharrt. Doch wirklich Beeindruckend beim Seat Leon Cupra sind Anzug und Kurvenlage. Zwar muss der Leon ohne Allradantrieb seines Wolfsburger Vetters auskommen, doch dank Vorderachs-Differentialsperre giert der Spanier förmlich nach engen Kurven.

FazitTest Seat Leon Cupra – Der Wolf im Wolfspelz

Über den Verbrauch müssen wir an dieser Stelle natürlich nicht reden. Denn innerhalb von zwei Wochen hatte keiner in der Redaktion genug Selbstbeherrschung, den Seat Leon Cupra NICHT artgerecht – also ziemlich zügig – zu bewegen. Der Seat gönnte sich daher nur selten weniger als 10 Liter pro 100 km. Um die 9 Liter scheinen zwar realistisch, doch wer kauft sich einen 280 PS Cupra und fährt ihn dann möglichst sparsam? Der Spanier ist einfach eine echte Knallbüchse, der zum sportlichen Fahren animiert. Für meinen Geschmack dürfte der spanische Kompaktathlet nur noch optisch ein wenig mehr Krawall machen, damit er wirklich so schnell aussieht wie er ist. Ein echter Wolf im Wolfspelz.

Bewertung Seat Leon Cupra SC 280

Plus: Absoluter Spaßgarant, der sogar noch schneller ist, als er aussieht …
Minus:  … was ein bisschen Schade ist, eine stärkere Abgrenzung vom Serien-Leon wäre schön gewesen.

Technische Daten Seat Leon SC Cupra 280

Dreitüriger, fünfsitziger Kompaktwagen
Länge/Breite/Höhe (m): 4,24/1,81/1,42
Radstand (m): 2,63
Motor: 4-Zylinder-Turbo-Benziner
Hubraum: 1.984 ccm
Leistung: 206 kW/280 PS von 5.700 – 6.200 U/min
max. Drehmoment: 350 Newtonmeter von 1.750 – 5.600 U/min
Getriebe: manuelle 6-Gang-Schaltung
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (laut Hersteller, knapp 270 km/h laut Tacho)
Beschleunigung 0-100 km/h: 5,8 s
Test-Verbrauch: 9,9 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 6,6 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 149 g/km
Schadstoffklasse: EURO 6
Energieeffizienzklasse: D
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.375 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.870 kg
Kofferraumvolumen: 380 – 1150 l
Basispreis (Cupra 265): ab 30.950 Euro
Basispreis (Cupra 280): ab 32.230 Euro
Preis Testwagen: 36.695 Euro
Vorraussichtliche Kosten pro Jahr
Steuer: 118,00 Euro
Kraftstoff: 2.450,25 Euro
Wertverlust: 5.504,25 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:    8.072,50 Euro
*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,55 Euro/Liter Super-Benzin und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

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