Toyota Verso

Test Toyota Verso 1.6 D-4D – Wie gut ist der Japaner mit BMW-Diesel?
Test Toyota Verso 1.6 D-4D – Wie gut ist der Japaner mit BMW-Diesel? Bilder

Copyright: auto.de/zeh

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Nur ein Jahr nach dem offiziellen Facelift legt Toyota erneut Hand an den Verso, spendiert dem Kompaktvan neue Farben für Lack und Interieur, einen neuen Gangwahlhebel und – was am wichtigsten ist – einen neuen Diesel-Motor. Die Erwartungen an den 1.6-Liter Turbodiesel sind hoch, stammt er doch vom neuen Partner der Japaner: von BMW.

Karger Innenraum ...

Also rein ins Vergnügen? Naja, das kann man bei Modellen von Toyota und allen voran auch dem Verso nicht unbedingt behaupten. Denn ist das Blechkleid seit dem großen Facelift noch recht ansehnlich, ist der Innenraum des Verso noch immer trist um es vorsichtig zu formulieren. Viel Plastik, alles Grau in Grau und ein Infotainmnet zum abgewöhnen. Das bietet zwar jede Menge moderner Funktion, der Touchscreen reagiert extrem träge auf Eingaben – egal ob per Touch oder per Knopf. Das machen mittlerweile viele Marken schöner, doch so falsch kann Toyota als weltgrößter Autobauer ja nicht liegen?
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… mit viel Platz

Denn während wir uns an Kleinigkeiten wie dem Innenraumambiente aufhängen, ist für große Teile der Welt wichtig, wie praktisch ein Auto ist und wie gut es sich fährt. Und Nutzwert ringt der Verso jede Menge mit. Die Sitzposition ist angenehm, das Platzangebot auch. Mein Testwagen taugt sogar als echter Siebensitzer, zumindest dann, wenn die variabel verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe nach vorne gerutscht werden. Dann haben zwar alle Insassen hinter Fahrer und Beifahrer recht wenig Beinfreiheit, doch die letzte Reihe muss nicht – wie bei vielen anderen – im Schneidersitz Platznehmen, oder den Kopf zwischen die Knie klemmen. Auch für Gepäck ist jede Menge Platz vorhanden, je nach Bestuhlung 178 Liter (bei ausgeklappter dritter Sitzreihe), 699 Liter oder bis zu 1.696 Liter.

Flotter als gedacht

Zudem konnte der Diesel-Verso bisher auch fahrdynamisch überzeugen, zuletzt im Juni 2013 mit dem alten 2.0-Liter Diesel. Den ersetzt seit diesem Jahr der steuerlich günstigere 1.6-Liter-Selbstzünder, der seinen Ursprung bei BMW hat. Ob das gut gehen kann? Immerhin treffen hier gut 1.6-Tonnen Leergewicht auf nur noch 112 PS. Dank früh anliegender 270 Nm geht der Diesel jedoch angenehm souverän zur Sache. Ein Sprinter ist der Verso damit zwar nicht, war er aber auch nie und will er auch nicht sein. Für bis zu 185 km/h ist der Diesel-Verso gut, die er auch recht flott erreicht. Nie hatte ich das Gefühl, der Motor wäre überfordert. Einzig von der optimierten Geräuschentwicklung, die Toyota dem BMW-Motor angeblich angedeihen lies, konnte ich nichts feststellen. Nach dem Kaltstart ist der Selbstzünder erst mal deutlichst zu hören. Die Geräuschkulisse geht zwar nach kurzer Zeit – und vor allem bei konstanten Drehzahlen – auf ein angenehmes Maß zurück, beim Beschleunigen oder Anfahren meldet er sich jedoch auch dann noch deutlich zu Wort.
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Komfortabel und sparsam

An Lenkung und Fahrwerk des Verso hat sich mit Einzug des neuen Motor nichts verändert, außer dem nun mit weicherem Leder bespannten Schaltknüppel. Das Lenkrad bietet recht wenig Widerstand, die Dämpfer wurden eher komfortabel justiert. Beides passt sehr gut zum Motor und bildet insgesamt ein stimmiges Gesamtkonzept. Beim Verbrauch kann der Toyota Verso zwar nicht ganz halten, was die Norm mit 4,5 l/100 km verspricht, allerdings empfinde ich reale 5,8 l/100 km als recht gutes Ergebnis, vor alle für einen von der Aerodynamik stets eher suboptimal hohen Kompaktvan.

Fazit

Während BMW sich aus der Ehe mit Toyota vor allem Know-How in Sachen Hybrid-Antrieb verspricht, wollen die Japaner – zunächst mal – von der Dieselkompetenz aus München profitieren. Der 1.6-Liter Selbstzünder im Verso reist einen zwar nicht vom Hocker, ersetzt den auf dem Datenblatt deutlich stärkeren 2.0-Liter Diesel jedoch tadellos, bei niedrigerem Verbrauch und günstigerer Kfz-Steuer. Der Verso ist unheimlich praktisch und ein Segen für große Familien, zumal der Preis – im Gegensatz zum Innenraum – durchaus attraktiv ist. Den Verso mit kleinem Diesel gibt es ab 23.550 Euro, der 7-Sitzer beginnt bei 26.900 Euro. Der Technologie-Transfer aus Bayern nach Japan hat sich für Toyota also bisher durchaus gelohnt.

Bewertung Toyota Verso 1.6 D-4D

Plus: Sparsamer und geräumiger Diesel-Van zum fairen Preis
Minus: karger Innenraum mit viel Plastik, Infotainment-System nervig langsam

Technische Daten

Toyota Verso 1.6 D-4D

Fünftüriger Kompaktvan mit bis zu sieben Sitzen
Länge/Breite/Höhe (m): 4,46/1,79/1,62
Radstand (m): 2,78
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1.
Leistung: 82 kW/112 PS
max. Drehmoment: 270 Newtonmeter
Höchstgeschwindigkeit: 186 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:
Test-Verbrauch: 5,8 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 4,5 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 119 g/km
Schadstoffklasse: EURO 5
Energieeffizienzklasse: A+
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1505 – 1.600 kg
zul. Gesamtgewicht: 2.125 kg
Kofferraumvolumen: 699 Liter bis 1.696 Liter (178 l bei aufrechter, dritter Sitzreihe)
Basispreis ab 21.200 Euro
Preis Testwagen: 30.900,00 Euro
Vorraussichtliche Kosten pro Jahr
Steuer: 170,00 Euro
Kraftstoff: 1.374,60 Euro
Wertverlust: 4.635,00 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:    6.179,60 Euro
*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,35 Euro/Liter Diesel und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

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