Golf Sportsvan

Test VW Golf Sportsvan – Der Golf SuperPlus
Test VW Golf Sportsvan – Der Golf SuperPlus Bilder

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Endlich gibt es einen Nachfolger für den Golf Plus, denn wer bisher nicht auf die höhere Sitzposition und das Plus an Platz verzichten wollte, bekam streng genommen alte Kost vorgesetzt. Denn der Golf Plus hatte nie die Generation VI des Golf erreicht, denn der basierte bis zuletzt auf dem Golf V. Seit Anfang 2014 ist jedoch alles anders. Nicht nur, dass der neue Golf-Van nun auf der neusten Golf VII Plattform und damit auf dem modularen Querbaukasten (MQB) fußt, er hat auch ein neues Image bekommen. Von nun an trägt er nicht nur den Van im Namen, sondern auch seine neu gefundene Sportlichkeit.

„Performance“ erst ab 150 PS

Doch Namen sind bekanntlich Schall und Rauch. Klar, dass jede Redaktion da testen will, wie viel Sport im Van steckt. Daher schickt uns VW den 1.4 TSI Sportsvan mit 150 PS, die kleinste Motorisierung, bei der hinten schon die sogenannte „Performanceachse“ verbaut wird, die früher schlicht Multilenkerachse hieß. Ordert man den Sportsvan jedoch mit Basisaggregaten – egal ob 1.2 TSI oder 1.6 TDI – verfügen diese hinten lediglich über eine Verbundlenkerachse. Die Modelle ab 150 PS sollen sich dank Performanceachse genauso agil bewegen lassen wie der normale Golf.

Weniger Sport, mehr Van

Im Alltag mag sich das auch noch so anfühlen, denn der Sportsvan ist flacher und leichter geworden, der Radstand um ganze 11 cm gewachsen. Dadurch liegt der Sportsvan vor allem bei höheren Geschwindigkeiten spürbar souveräner auf der Straße als der knubbelige Golf Plus. Doch während geradeaus fast jeder kann, trennt sich auf kurvigen Pisten die Spreu vom Weizen. Zwar macht der Sportsvan auch hier eine recht gute Figur, ganz so knackig und präzise wie der vergleichbare Steilheck-Golf geht es im Sportsvan dann aber doch nicht ums Eck. Da kann der höhere und schwerere Van trotz moderner Technik den Gesetzten der Physik nichts vormachen. Zumindest nicht im absoluten Eil-Tempo.

Ähnlich verhält es sich mit der Kombination aus Motor und Doppelkupplungsgetriebe. Bei keinem Tempo hat man das Gefühl, der Motor wäre überfordert. Wirklich die Butter vom Brot zieht er trotz 150 PS allerdings auch nie, nicht mal im Sportmodus. Hier ist der Sportsvan dann deutlich mehr Van als Sport, also eher ein Golf Superplus.

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Innenraum – Großzügig bis luxuriös

Das gilt auch im Innenraum, wenn man denn möchte. Platz bietet der Sportsvan generell mehr. Hier ist vor allem auf der Rückbank das Plus an Radstand deutlich spürbar. Ziemlich egal wie groß, hier stößt sich niemand Knie oder Kopf. Vor allem da diese wieder – wie beim Vorgänger – in der Länge verschiebbar sind. Mit Klapptischen an den Lehnen der Vordersitze ist vor allem der Fond im Sportsvan ein ideales Fernreise-Abteil, auf Wunsch auch auf Businessclass-Niveau wie mein Testwagen. Die kostet jedoch auch wie in der Business-Klasse. Ist der ziemlich mager ausgestattete Basis-Sportsvan mit 19.625 Euro bereits etwa 2.000 Euro teurer als der normale Golf, knackt mein Testwagen mit Vollausstattung gar die 40.000 Euro deutlich.

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Fazit

Als Sportsvan macht endlich auch der Golf Plus eine sehr ansehnliche Figur und könnte so auch den ein oder anderen jungen Autofahrer von seinen Qualitäten überzeugen. In Sachen Fahrdynamik kann er jedoch dem Steilheck nicht ganz das Wasser reichen und beim Stauraum muss er sich mit 500 – 1.520 Litern doch deutlich hinter dem Golf Variant anstellen. Dafür besticht der Sportsvan mit bekannten Tugenden, wie einer erhöhten Sitzposition, sehr üppigen Platzverhältnissen und großen Türen zum leichten Einsteigen. Ein echter Golf Superplus eben.

Technische Daten VW Golf Sportsvan 1.4 TSI DSG

Fünftüriger Kompaktvan
Länge/Breite/Höhe (m): 4,34/1,80/1,58
Radstand (m):
Motor: Vierzylinder Turbo-Benziner
Hubraum: 1.395 ccm
Leistung: 110 kW/150 PS zwischen 5.000 und 6.000 U/min
max. Drehmoment: 230 Newtonmeter
Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:
8,8 s
Test-Verbrauch: 6,2 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 5,5 – 5,2 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 121 – 126 g/km
Schadstoffklasse: EURO 6
Energieeffizienzklasse: B
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.383 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.900 kg
Zuladung: 592 kg
Anhängelast gebremst/ungebremst 1.400 – 1.700 kg / 690
Kofferraumvolumen: 500 – 1.520 Liter
Basispreis ab 19.625 Euro
Preis Testwagen: 40.264 Euro
Voraussichtliche Kosten pro Jahr
Steuer: 56,00 Euro
Kraftstoff*: ca. 1.442 Euro
*Kraftstoffkosten bei 1,55 Euro/Liter Super-Benzin und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometer

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