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Test: VW Passat 2.0 TDI Limousine – Teurer Schwiegersohn
Test: VW Passat 2.0 TDI Limousine - Teurer Schwiegersohn Bilder

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Der sauber verarbeitete Innenraum gehört zum guten VW-Ton Bilder

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Die Limousine ist im Innenraum ausgesprochen leise Bilder

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Interessanter als das Blech ist die Technik - der Passat ist vollgestopft mit Sicherheitssystemen Bilder

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Das neue Design ist eher kantig geworden Bilder

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Teurer Schwiegersohn, der Passat Bilder

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Perfekte Schwiegersöhne sind meist adrett gekleidet, haben gute Manieren, becircen Mutter und Oma der Angetrauten und sind ansonsten furchtbar langweilig. Deswegen müssen sie jedoch keine schlechten Lebensabschnittsgefährten sein, zu viel Aufregung kann schließlich auch einer Beziehung schaden. Wer es als Autofahrer ebenfalls lieber langweilig als hektisch mag, wählt gerne die VW Passat Limousine.

Blechkleid

Nicht nur Ketzer titulieren den Passat als Langweiler. Denn Wolfsburgs Vertreter-Klassiker fällt auch in der neuesten Generation weder durch aufregendes, flippiges oder besonders sportliches Design auf. Das neue Modell B7 ist schnell [foto id=“341052″ size=“small“ position=“left“]erkennbar. Strenge Linien mit vielen Ecken und Kanten kühlen das Design ab, liegen aber voll auf Werks-Linie.

Aufregende Technik

Doch stille Wasser können bekanntlich tief sein, und unter dem faden Blechkleid steckt aufregende Technik – wenn man sie denn auch bestellt und dafür tief in die Tasche greift. Unser Testwagen war jedenfalls reichlich mit technischen Extras vollgestopft. Zu dem kräftigen 125 kW/170 PS-Diesel (ab Ausstattung Comfortline) gesellt sich Allradantrieb in Kombination mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe DSG, das macht mindestens 35.700 Euro. Dazu kommt unter anderem das Fahrassistenz-Paket mit Xenon- und Kurvenlicht, Rückleuchten in LED-Technik und dem Spurhalte-System für 2.305 Euro. Viel Geld, dessen Investition sich aber besonders für Vielfahrer lohnt.

‚Hey, was soll das?‘

Das Spurhalte-System warnt durch Widerstand im Lenkrad beim Verlassen der Fahrspur und lenkt weich gegen. Auch wenn man beim ersten Mal das sich selbständig drehende Lenkrad irritiert fragen will, „Hey, was soll das?“. Nach einer Stunde hat man sich daran gewöhnt und man hört sich sagen „Fahr doch selbst.“ Trotzdem bleibt der Passat in jeder Lage beherrschbar, da dem Druck des Lenkrads leicht entgegengewirkt werden kann. Beim Betätigen des Blinkers wird [foto id=“341053″ size=“small“ position=“right“]der Widerstand aufgehoben.

Fahrkomfort

Wer auf Fahrkomfort besonderen Wert legt, sollte 1.070 Euro in das adaptive Fahrwerk DCC investieren. Mit einer permanenten Anpassung der Dämpfer an die Straße und den drei Programmen Normal, Sport und Comfort kann das Fahrzeug je nach Laune und Strecke ordentlich abgestimmt werden. Auch wenn der Sportmodus für sportliche Fahrer immer noch zu weich abrollt. Aber wer geht schon mit einer Mittelklasse-Limousine auf Kurvenhatz, auch wenn der 2.0 TDI dazu durchaus in der Lage ist. Dank Allrad ist auch Tempo 100 bei feuchter Straße nach 8,5 Sekunden erreicht und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei Schnellfahrer-tauglichen 220 km/h. Obwohl der Vierzylinder recht gut von der Karosserie abgekoppelt ist, kann er seine Verbrennungsart bei keiner Drehzahl leugnen. Mit einem Testverbrauch von 6,7 Litern kommt man dank eines 70 Liter-Tanks ganz schön weit, auch wenn wir die Werksangaben damit um 1,1 Liter übertrafen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Video – Der neue VW Passat; Ausstattung; Kofferraumklappe „Easy Open“; Fazit nach zwei Wochen

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Video: Der neue VW Passat

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Ausstattung

Bequem in der Hand liegt das Multifunktionslenkrad (375 Euro Aufpreis, ab Comfortline Serie). Mit ihm lassen sich Radio, Telefon und Bordcomputer leicht bedienen. Ein CD-Radio ist beim Passat serienmäßig an Bord, mit Sechsfach-[foto id=“341054″ size=“small“ position=“left“]CD-Wechsler müssen allerdings noch einmal 320 Euro draufgelegt werden. Das ist aber nichts im Vergleich zum fest installierten Navigationssystem, das mindestens 660 Euro kostet, oder als Festplatten-Navi mit happigen 2.580 Euro zu Buche schlägt.

Kofferraumklappe „Easy Open“

Genial ist die automatisch öffnende Kofferraumklappe „Easy Open“ (100 Euro). Man muss nur einen Fuß unter das Fahrzeugheck halten, schon schwingt die Heckklappe auf. So lässt sich der 565 Liter fassende Kofferraum leicht beladen. Doch – man ahnt es schon – mit der Zuzahlung von 100 Euro alleine ist nicht getan. Damit das System funktioniert, benötigt man das schlüssellose System „Keyless Access“. Das kostet 550 Euro Aufpreis. Dass man den [foto id=“341055″ size=“small“ position=“right“]Fahrzeugschlüssel derweil in der Tasche tragen muss, treibt den Preis des Passat allerdings nicht weiter nach oben. Vergleichsweise günstig bietet VW den Park-Assistenten an. Für nur 300 Euro Aufpreis parkt der Passat selbstständig in Längs- und Querrichtung.

Fazit nach zwei Wochen

Die Limousine bietet im Gegensatz zur praktischeren aber 1.000 teureren Kombi-Variante nur einen Vorteil: Sie ist im Innenraum leiser. Sonst kann sie auch nach ausführlichen Testfahrten trotzt geballter und teurer Technik nicht komplett überzeugen. Aber anders als bei einem langweiligen Ehemann oder Schwiegersohn ist die Rückgabe in unserem Falle ganz einfach und unkompliziert.

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Gast auto.de

Februar 7, 2011 um 2:36 pm Uhr

VW Passat. Alles gut und Recht. Wieder ein Bidermann Modell und das noch dazu in schlichtem Silber.

Markus Müller

Februar 3, 2011 um 10:45 am Uhr

Ja, schon komisch. Bald kosten VW, Audi und Porsche alle gleich viel

Gast auto.de

Februar 1, 2011 um 11:21 am Uhr

Ínteressant zu lesen wenn immer wieder und für jede Kleinigkeit Aufpreise genannt werden. Beispiel Keyles Entry gibt es bei viel kleineren Modellen aus Frankreich seit vielen Jahren als Standard in der Serienausstattung – bei einem solch maßlos übeteuerten Schlitten aus Wolfsburg glaubt man dann trotzdem noch Extrageld dafür verlangen zu können. Kann ich nur mit Dummheit bezeichnen wer sich so veralbern läßt und sein schwer verdientes Geld für so einen VW wegwirft.

Gast auto.de

Januar 30, 2011 um 9:55 pm Uhr

Welcher Normalverdiener soll so was noch bezahlen können?
Man sollte die VW-Vorstände mal fragen, ob sie jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und warum der Passat in den USA ca. 40 % billiger ist als hier. Denn so viel niederer sind die Löhne in der nordamerikanischen Automobilwirtschaft auch nicht und das Rohmaterial kostet dort genausoviel wie in Deutschland.

Gast auto.de

Januar 30, 2011 um 10:27 am Uhr

Sicher ein tolles Auto, aber der Preis " lächerlich " soll kaufen wer will !

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