Tipps für den Motorradkauf – Winter-Schnäppchen
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Wer im Frühjahr Motorrad fahren will, aber keinen zweirädrigen Untersatz in der Garage hat, sollte sich jetzt auf die Suche begeben. Denn in den Wintermonaten sind die Preise erfahrungsgemäß günstig, bevor es ab März wieder nach oben geht.

Vor allem für Anfänger gilt: Lieber zuerst eine kleinere Maschine zulegen. Die ist nicht nur günstiger, sondern auch besser zu beherrschen. Denn schon mit 50 PS hängt man auf den ersten paar hundert Metern jeden Sportwagen ab. Über die Wahl des Modells sollte man sich vorher schon im Klaren sein, denn das erspart viel Zeit bei der Suche – auch in der langen Winterzeit.

Gebrauchte Maschine

Bei gebrauchten Maschinen gibt es einiges zu beachten, um später nicht enttäuscht zu werden. Meist werden diese von privaten Besitzern veräußert, was häufig günstiger ist als ein Bike vom Händler,[foto id=“341473″ size=“small“ position=“left“] aber auch ohne dessen gesetzliche Gewährleistung auskommen muss. Deshalb ist der Zustand des Motorrads ebenso wichtig wie die Vertrauenswürdigkeit des Besitzers. Meist ist es besser, wenn dieser älter ist, da er vermutlich zurückhaltender und materialschonender unterwegs war. Ein Blick in den Fahrzeugbrief lässt schon eine gute Einschätzung zu. Vor allem von Supersportlern mit 25-jährigen Vorbesitzern und extremen Umbau sollte man besser die Finger lassen – garantiert wurde das Bike nicht zur sonntäglichen Kaffeefahrt eingesetzt.

Blick auf Lack und Karosserie

Steht das Motorrad vor einem, geht der erste Blick auf Lack und Karosserie. Beulen und Kratzer an Tank, Fußrasten und Verkleidung deuten auf einen Sturz hin. Abgefahrene Reifen, viel Spiel an der Kette und verschlissen Ritzel lassen eine schlechten Pflegezustand erkennen. Ein Blick ins Wartungshandbuch zeigt auch, ob die Inspektionen eingehalten wurden.

Probefahrt

Stimmt der erste Eindruck, geht es zur Probefahrt. Die sollte auch im Winter stattfinden, zumindest wenn die Straße schnee- und eisfrei ist. Bei Zweirädern mit Saisonkennzeichen oder solchen, die nicht angemeldet sind, muss allerdings darauf verzichtet werden. Oder aber man hat beim Besichtigungstermin ein eigenes Überführungskennzeichen dabei. Auf keinen Fall darf die Probefahrt ohne Versicherungsschutz unternommen werden. Andernfalls blüht einem bei einem Unfall oder einer Kontrolle eine teure Überraschung.

Der Motor muss beim Start zur Probefahrt kalt sein, denn nur dann kann man eventuelle Geräusche von Schäden an Lagern und Steuerkette hören. Ist der Motor warm, lässt sich im Stand kontrollieren, ob er sich ohne Aussetzer sauber hochdrehen lässt. Beim Viertakter kann gleich auch auf bläulichen oder weißen Rauch aus dem Auspuff geachtet werden. Bei wassergekühlten Aggregaten gehört zusätzlich ein Blick in den Ölnachfüllstutzen und Kühler. Befinden sich [foto id=“341474″ size=“small“ position=“right“]dort weiße oder braune Ablagerung oder Schlamm, zeugt das von Undichtigkeit des Motors. Das kann teure Folgen haben, ebenso wie ein von innen verrosteter Tank.

Bei der Probefahrt gilt die Aufmerksamkeit bei den ersten paar langsamen Metern der Bremsanlage. Während ein leises Schleifen nicht  dramatisch ist, dürfen Lenker und Heck beim Bremsen jedoch weder vibrieren noch schlagen. Abgenutzte Backen und tiefe Riefen in den Scheiben lassen sich meist schnell wechseln. Hüpft das Motorrad, können die Reifen oder Räder einen Höhenschlag haben. Stempelt das Bike dagegen beim starken Bremsen, weist das auf defekte Dämpfer oder müde Federn hin. Gurgelgeräusche und Undichtigkeiten deuten auf defekte Federbeine hin, was meist teuer ist. Die Lenkung darf beim Einschlagen nicht knacken, andernfalls ist das Lenkkopflager ausgeschlagen. Die Maschine sollte auf einer ebenen Straße ruhig und geradeaus laufen, andernfalls kann das auf einen Schaden der Gabel oder des Rahmen hinweisen. Bei der Probefahrt gehört die Kontrolle der Instrumente und elektronischen Helfer ebenso auf die Liste wie das Hoch- und Runterschalten des Getriebes.

Nicht im Originalzustand

Ist das Bike nicht im Originalzustand, müsen die neuen Bauteile zumindest eingetragen sein. Besonders Auspuffanlagen werden bei Motorrädern gerne nachgerüstet – und ebenso gerne von der Polizei kontrolliert. Anlagen ohne ABE/E-Zeichen gehören deshalb nicht ans Motorrad, denn das gibt nur Ärger. Und mit der neuen Maschine will man ja schließlich viel Spaß haben.

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