Tognum und Deutsche Bahn mit Pilotprojekt Hybrid-Lok
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Eine Neuheit bei der Antriebstechnik für Triebwagen präsentieren die Deutsche Bahn und der Motorenhersteller MTU Friedrichshafen. Auf dem Branchentreff für Schienenverkehrstechnik InnoTrans in Berlin feiern Deutsche Bahn und das Tognum Tochterunternehmen am 19. September mit dem auf Hybridtechnologie umgebauten Diesel-mechanischen Triebfahrzeug der Baureihe 642 Premiere.

Hybridfahrzeuge sind nicht nur etwas für die Straße. Gerade im Personennahverkehr wird an jeder Haltestelle abgebremst. Für seinen Einsatz im Schienenverkehr hat das Hybrid Power Pack von MTU die Feuertaufe am Prüfstand in Friedrichshafen bestanden. Der Unterflurantrieb für Triebwagen basiert auf einem Dieselmotor mit einer Leistung von 315 kW; der Elektromotor entwickelt eine Leistung bis zu 400 kW. Wie moderne Automobile mit Dieselantrieb hat der Dieselmotor des Typs 6H 1800 R75 eine SCR Abgasnachbehandlung mit Harnstofftank. Mit einer selektiv katalytischen Reduktion erfüllt das Hybrid Powerpaket die seit 2012 geltende europäische Emissionsstufe EU IIIB.

Beim Bremsen kann der Kurbelwellenstartgenerator einen Großteil der kinetischen in elektrische Energie umwandeln. Diese Energie wird in einem Lithium-Ionen-Batteriemodul zwischengespeichert. Das Charmante der Entwicklung: Die gespeicherte elektrische Energie wird von derselben Maschine zum Anfahren und Beschleunigen oder auch zur Versorgung von elektrischen Verbrauchern im Fahrzeug verwendet. Gefördert wurden Entwicklung und Erprobung des Hybridantriebs vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

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