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Tokio 2015: Suzukis Nische – je kleiner, desto lieber
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Die Auto-Messe in der japanischen Hauptstadt ist traditionell der Jahrmarkt des Ungewohnten, der waghalsigen Konzepte, der spektakulären Formen und ein wenig durchgeknallten Ideen. Mehr als sonst scheinen die Concept-Cars diesmal näher an der Wirklichkeit. Viele Premieren hat zum Beispiel Suzuki zu bieten, von denen einzelne schon morgen verwirklicht sein könnten. Warum man Suzuki so gerne „der Kleinwagenspezialist“ nennt, kann man auf der Tokyo Motor Show gut beobachten. Die Marke, die gemeinsam mit Daihatsu rund zwei Drittel des gesamten Pkw-Absatzes in ihrem Heimatland abdeckt, hat an ihrem üppig dimensionierten Messestand Vans, Pick-Ups, Mirco-Busse, Limousinen und SUV zu bieten. Aber eben alles im Miniatur-Format. Nicht alles vom Gezeigten wird sich je im Serienangebot wieder finden. Diesmal jedoch werden viel häufiger als in früheren Jahren Fahrzeuge sichtbar, die zwar als Concept Cars ausgegeben werden, aber mit großer Wahrscheinlichkeit reale Vorboten künftiger Modell-Innovationen sind. Suzuki gehört zu den wenigen Unternehmen mit Weltgeltung, bei denen die Chefs noch die Namen der Firma tragen, für die sie arbeiten: Suzuki hat sich bekanntlich nicht nur im Kleinwagen-Sektor, sondern auch in der Biker-Szene einen soliden Stand erarbeitet haben. Toshihiro Suzuki bekräftigte während der Neuheiten-Präsentation die Ausrichtung des Angebots auf die private Kundschaft. Mit sechs Weltneuheiten verblüfft die Marke das Publikum, wobei das Modell Ignis einen Namen reaktiviert, der bereits vor 15 Jahren im Line-Up der Marke auftauchte. Mit dem Fahrzeug will Suzuki, so der Hersteller, „einen Ausblick auf einen neuen Mini-Crossover“ geben, „der eine Brücke schlägt zwischen Alltagsnutzen und Freizeitaktivität.“ Die hohe Sitzposition und große Bodenfreiheit orientieren sich am aktuellen Kundengeschmack, der so gut wie alles goutiert, was ein bisschen nach SUV aussieht. Ein stylisch aufgemotzter Innenraum soll jüngere Interessenten ansprechen, was verständlich erscheint, wenn man um das Alter des Suzuki-Durchschnittskunden weiß. Als Steigerung dieses Kleinwagen-Entwurfs kann – eine weitere Weltpremiere – wohl der Ignis-Trail Concept gelten, der klarer und ohne falsche Scheu mit den Insignien der Offroad-Branche spielt. Das Ausstattungspaket enthält unter anderem breitere Reifen und Kunststoffelemente an den Radkästen, welche die Allradkompetenz des Concept Cars unterstreichen sollen. Wie ein geschrumpfter Pick-Up sieht das originelle Konzeptauto „Mighty Deck“ aus, das die Vision der Designer eines neuen, spaßorientierten Kleinwagens repräsentiert. Es ist mit einem teilbeweglichen Textildach und einer offenen Ladefläche versehen, die mit Holzplanken ausgekleidet ist und für niederschlags-unempfindliche Ladung genutzt werden kann. Noch origineller erscheint das Conceptcar „Air Triser“. Wie ein mobiles Teehäuschen steht die Interpretation eines kompakten Minivans da. Seine drei Sitzreihen können mit wenigen Handgriffen in eine verschiedene neue Anordnungen gebracht werden. Als Lounge mit beispielsweise U-förmig aufgebauten Sitzpolstern eröffnet dieser Van ein neues Zusammenspiel von Mobilität und Kommunikation unter Insassen. Als traditionsreicher Motorradhersteller zeigt Suzuki darüber hinaus mit dem Hustler Scoot einen vielseitig nutzbaren Scooter sowie mit dem Concept GSX eine erste Designstudie, aus der die zukünftigen Sportbikes des Herstellers hervorgehen könnten.
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