Toter Winkel: Technik muss zum Einsatz kommen
Toter Winkel: Technik muss zum Einsatz kommen Bilder

Copyright: DVR

Wann wird endlich per Gesetz die Technik verordnet, die Lkw-Fahrer Radfahrer im Toten Winkel anzeigt, damit die schweren Unfälle abnehmen. Zwar gibt es bereits elektronische Abbiegeassistenten, die den Fahrer bei Gefahrensituationen warnen und gegebenenfalls selbstständig bremsen. Nach Ansicht des deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ist diese Technik allerdings noch nicht ausreichend zuverlässig. Doch wenn mit Hilfe der Technik nur ein Menschleben mehr gerettet werden kann, sollte sie auch eingesetzt werden. Zumal unter der Prämisse der dann steigenden Nachfrage die Industrie schnellstens die Technik weiter optimiert.

Neben den elektronischen Abbiegeassistenten gibt es allerdings noch andere Fahrzeugtechnik, wie etwa sogenannte Fresnel-Linsen, die durch Lichtbrechung einen Einblick in den Toten Winkel erlauben. Auch eine Schaltung der Positionsleuchten, die beim Abbiegen blinken, wäre denkbar. Weitere fahrzeugtechnische Möglichkeiten bestehen im Einsatz von Kamerasystemen. Die Wichtigkeit des Anliegens belegt auch die Statistik. So gab es nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Jahr 2012 in Deutschland 650 Abbiegeunfälle mit Personenschaden zwischen Lkw und Radfahrern, 30 davon endeten tödlich.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Richard David Precht und der „Algorithmus des Todes“

Richard David Precht und der „Algorithmus des Todes“

En miniature: Porsche 911 im 5er- und im 8er-Pack

En miniature: Porsche 911 im 5er- und im 8er-Pack

Mercedes-Benz E-Klasse.

Mercedes-Benz E-Klasse: Dieses Auto sagt jetzt „Du“

zoom_photo