Wasserstoffauto im Test

Toyota Mirai: Wasserstoffauto im Test
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Mirai steht im Japanischen für „Zukunft“. Und die fährt nach Ansicht des weltgrößten Autoherstellers mit Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle zu Strom verwandelt wird. Chef-Ingenieur Yoshikazu Tanaka: „Mit Blick auf die kommenden 100 Jahre automobiler Mobilität hat Toyota hier die Entwicklung eines einzigartigen Fahrzeugs vorangetrieben. Der Mirai steht für den Weg in eine wasserstoffbasierte Gesellschaft und somit in einer grünere, bessere Zukunft.“ Ab sofort ist der 4,89 Meter lange Viersitzer in Deutschland zu haben. Kostenpunkt: 78.600 Euro oder 1.219 Euro monatlich im Leasing inklusive Versicherung.

Fahrgefühl wie im Elektroauto

Die Revolution im Fahrgefühl bleibt aus, denn der Mirai fährt sich wie ein reines Elektroauto: Fast lautlos und mit hoher Durchzugskraft. Typisch Elektroantrieb: Der kräftige Antritt stammt von 335 Nm Drehmoment, die sofort und ständig anliegen. Die wahre Revolution findet beim ersten Brennstoffzellen-Serienauto unterm futuristischen Blechkleid statt. Denn der Strom für den 154 PS starken Synchronmotor stammt nicht aus einer Batterie, sondern entsteht an Bord in einer Brennstoffzelle. Direkt unter den Vordersitzen reagiert der Wasserstoff aus zwei Tanks mit Luftsauerstoff und wird zu Strom verwandelt. Etwa zwei mal 60 Liter oder 5 kg Wasserstoff ergeben 550 km Reichweite. Volltanken ist in drei bis fünf Minuten erledigt - sofern man eine der derzeit rund 20 Wasserstofftankstellen Deutschlands in erreichbarer Nähe hat. Fahren mit Wasserstoff ist etwas für umweltbewusste Technik-Pioniere, die außerdem über ein hohes Budget verfügen. 78.600 Euro sind ein stolzer Preis für eine knapp 4,90 m lange Limousine. Der BMW 5er zum Beispiel ist fast gleich lang. Für den Preis des Toyota Mirai kann man sich von der bayerischen Mittelklasse einen allradbetriebenen BMW 550i mit 450 V8-PS gönnen. Der trägt allerdings den Makel von Effizienzklasse E. Der Brennstoffzellen-Pionier Toyota Mirai dagegen bietet die Strahlkraft der Null-Emission. Außerdem ist die zukunftsweisende Viersitzer-Limousine sehr gut verarbeitet und ausgestattet - unter anderem mit serienmäßig sechs Fahrerassistenzsystemen an Bord. Das Design ist wie schon beim Hybrid-Vorreiter Toyota Prius zwar unverwechselbar, aber zu diesem Zweck auch sehr eigenwillig: Riesige Lüftungsöffnungen und extrem schmale Scheinwerfer kennzeichnen die Front. In der Seitenansicht fällt ein langer hinterer Überhang auf. Und das Heck dominieren eigenwillig gestaltete Rückleuchten. Aber der Fortschritt der Brennstoffzellen-Technologie soll sofort erkennbar sein, so Toyotas Philosophie hinter der Mirai-Optik. Und er ist bei ersten Testfahrten für die Insassen hörbar: Mit nur 69 dB Geräuschentwicklung ist der Mirai ein ausgesprochener Leisetreter. Umso mehr fällt im extrem stillen Cockpit auf, dass die Brennstoffzelle ihre Arbeit lastabhängig mit einem leichten Surren verrichtet. Es ist nicht störend, aber im Unterschied zu reinen Elektroautos doch auffällig.
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Wasser lassen vor der Garage

Weitere Besonderheit: Toyotas Brennstoffzellen-Limousine verbraucht nicht nur Treibstoff, sie erzeugt außerdem 7 l/100 km Wasser. Ungefähr soviel Flüssigkeit entweicht aus einer Auspuff-artigen Öffnung im linken hinteren Unterboden des aerodynamisch verkleideten Mirai. Auf Wunsch und per Tastendruck kann…

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Stolperstein

Oktober 25, 2015 um 6:11 am Uhr

SO IST ES ! Es fragt scheinbar keiner welche Gesammtkosten bei E-KFZ wirklich verursacht werden. Stromerzeugung ect.??????

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